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STERNENSTARK




2017

Dieses Jahr sind wir nicht süchtig nach unseren Lieblingstätigkeiten, sondern süchtig nach Tugend (hat uns die Dezemberkatze noch zugeflüstert).

 





G
ute Eigenschaften
"Die beste Art und Weise mit den anderen umzugehen ist,
dass man versucht, ihre guten Eigenschaften, ihre Tugenden,
ihren Reichtum zu entdecken und sich darauf zu konzentrieren,
um ihnen dabei zu helfen, sie zu entwickeln." (Aivanhov)


Solche schrägen Sachen
Er war in Hannover und fuhr mit der Bahn zurück und es begann eine Serie von schrägen Erlebnissen. Jessas ! Sie hatte das in einem Satz erwähnt. Kommentar: Ja, es gibt nur noch solche schrägen Sachen. Das Problem ist, dass man sich das nicht eingesteht, dass man rationalisiert. Man reagiert irgendwie und staunt. Es ist aber normal, aberwitzige Reaktionen zu machen. Heute widerfährt das einem einzelnen Menschen einmal pro Sekunde. Früher passierte sowas höchstens mal einer ganzen Gruppe von Menschen innerhalb vieler Jahre. Wir haben eine Beherrschtheitskrise. Da helfen nur Anstand und Harmlosigkeit. Es kann passieren, dass man sich einmal über die Augen wischt und dabei den halben Orion auslöscht. Achtsam sein. Alles ist flüssig, alle Wünsche sind erfüllt, alles ist eine cremige Masse. Im Commonwealth war das ganz normal. Innere Gelassenheit, Ehrlichkeit im Denken und Lauterkeit im Geist. Easy going !

Es dauert so lange, wie es dauert. Ganz entspannt sein. Keiner weiß, wie lange es dauert. Von Bertold Brecht stammt die Aussage, eine Stadt wächst solange, bis es nicht mehr geht. Achte darauf, dass es keine City, sondern eine Stadt ist. - Kleinere Brötchen backen. Kann sein, dass plötzlich alles brennt (die Brötchen). Weil man so harmlos ist, deshalb kann eine große Wesenheit Notwendigkeiten einzahlen. Die wissen auch nicht, wann sie das tun. Sie können sich nicht absprechen. Das Medium, um sich abzusprechen, ist der Mensch. Damals war alles heilig, jetzt ist alles noch heiliger, maximal heilig. Maitreya sagt, ich führe euch zu Sanat Kumara, den Heiligsten der Heiligen. War das ernst gemeint? Aushalten, dass man den genauen Sachverhalt nicht kennt. Oder er sagt, ich führe euch zu Melchizedek, dem vollkommenen Gott. Das ist ein Begriffe abarbeiten. - Das Problem Ingo und Andreas heißt -> renne doch nicht gleich in eine Richtung. Die beiden bohren sich förmlich durch ein Bergwerk hindurch, immer in eine Richtung, ohne nebenbei die Schätze zu bergen und ohne den Gang abzustützen. - Es ist jetzt nicht die Zeit, sich schöne Vorführeffekte zu wünschen. (Mai 2012)


Immer offenen Herzens sein? Das wäre Verblendung. Schritt für Schritt. Das Herz öffnet sich und das Herz schliesst sich. Alles zu seiner Zeit. Ein Traum ist immer ein Leben. Und ich muss mit dem Verstand in mir aufwachen, dann öffnet sich das Herz, bis zum nächsten Traum.


Etwas alltägliches tun - Er muss sich zwingen, etwas alltägliches zu tun. Rhythmus und Ordnung einhalten. Sich anziehen und einmal um den Pudding laufen, dann geht der ganze Mist in den Pudding, wird dezentralisiert und kann sich verteilen. Stichwort: Kultur und nicht Neandertaler. Die Leute wollen gebildet sein, nehmen aber die Keule in die Hand und denken, wenn sie die Keule dann nicht benutzen, wären sie schon gebildet. Wie stellen die sich das vor?

Die Umstellung dauert 7 Jahre - das bedeutet aber 24 Stunden am Tag. Wenn ich 2 Jahre schlampe, werden die 2 Jahre hinten drangehängt. Die Umstellung ist eine Tatsache im Sinne von Kraft und Energie. Er kann es auch auf 20 Jahre verteilen oder auch auf 9 zähe Jahre. Wenn er dran glauben würde, dann würde er es einfach tun. Es wirkt dadurch, dass ich hingucke - Augen auf und wahrnehmen, prüfen, sich zwingen zu prüfen, einmal um den Pudding gehen ist nicht sexy, das ist nicht bequem in einem selbstgefälligen Sinne.

Die Bequemlichkeit ist dafür da, dass ich sie opfere, einzahle. Die Würde hat was damit zu tun, dass ich was anzuziehen und zu essen habe. Heiß/Kalt-Effekte ohne krank zu sein sind egal für die Menschenwürde. Die Energietransformationen müssen ja irgendwie stattfinden, sowas kennt die Medizin nicht. Man ist glühende Sonne oder ein Eiszapfen und dazwischen ist Bardo, der Bardo-Zustand. Das predigt der tibetische Buddhismus, wenn man in der Schnittmenge ist, kann man aussteigen.

Heiß/Kalt Effekte sind Mystik -> man muss sie durcherfahren, um dann unempfindlich für materielle Dinge zu sein. Wenn einem kalt ist, kann man sich in der Babystellung ins Bett legen und wenn man dann glüht, geht man wieder raus aus dem Bett. Natürlich hat das auch Effekte. Wenn man den Willen hat und es geht nicht, weil es nicht geht, dann ist das die Schwelle der Existenz, aber Befindlichkeiten sind Identitäts-Scheiß. Sie sind unwichtig, haben keine Bedeutung. Der psychologische Fenris muss ihm egal werden. Das fällt unter die Kategorie "drastische Phänomene" und gehört nicht ins Bewusstsein. Wie geht der Mechanismus damit um? Mit einem Mitempfinden, das spielt aber keine Rolle.


Hilf dir selbst - "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott." Das deutsche Sprichwort ist in dieser Zeit, wo die Menschheit symbolisch den Untergang von Atlantis nochmal durcherlebt, um die alten Programmierungen loszulassen, äußerst nützlich. Warum der Untergang von Atlantis geschehen ist und was jeder einzelne für einen Anteil daran hat und wie man damit umgeht und wie man dies nicht wieder macht, hat jeder tausendemale durchgekaut und durchgeübt, aber Genosse Naiver Realismus scheint allen dann doch wichtiger zu sein, als ein Verbleiben auf dem Planeten und ein Überleben der Menschheit. Hilfe findet man grundsätzlich bei Gott im Innen und sonst nirgends. Handlungsfähigkeit findet sich immer bei den Engeln. Anrufung übernimmt persönliche Verantwortung und ist geduldig und erwartet keine direkten äußeren Ergebnisse.


Ares der griechische Kriegsgott - Intern ist er der wichtigste Gott - wir haben gar nicht den Zeus Olymp, sondern wir haben den Ares Olymp. Ares ist gerade die Hauptarbeitskraft in der Welt. Er meldet sich selber zu gegebener Zeit. Das war halt heute morgen so beim Onkel und Ares sagte: "Ich bin Ares". Die Geschichtsbücher sind momentan mehr Märchenbücher. Berlin ist auch märchenverseucht. Ares ist die Liebe, die keine Attribute hat. Es erscheint gar nix, er ist aber trotzdem da. (am Telefon aufgeschnappt ... )


100 Watt - "Stellt Euch einen Raum oder ein Lager vor, in dem Ihr jahrelang Eure Sachen abgestellt habt. Der Raum wird von einer 40 Watt-Birne beleuchtet. Wechselt die Birne durch eine 100 Watt-Birne aus und beobachtet, was geschieht. Ihr werdet das Durcheinander und den Staub sehen, von dem Ihr vorher dachtet, dass es ihn gar nicht gibt. Der Schmutz tritt klarer hervor. Das ist das, was auf der Welt passiert. Und das ermöglicht, dass viele Menschen dies lesen ohne zu denken, dass es Unsinn ist – was sie vor einigen Jahren wohl noch getan hätten."
Auszug aus einem Interview mit Sai Baba zum Thema 'Das Jahr 2012'.


Es ist die neue Schwingung - "Es wird Nächte geben, in denen Ihr aufwacht und stundenlang nicht wieder einschlafen könnt. Versucht nicht, Euch zum Schlaf zu zwingen. Lest ein Buch, schaut fern, meditiert. Kämpft nicht gegen Euer Inneres an und denkt, es wäre etwas falsch mit Euch. Es ist die neue Schwingung des Planeten, die Ihr in Euch integriert. Dann geht Ihr wieder schlafen und am nächsten Tag habt Ihr kein Bedürfnis, länger zu schlafen. Wenn Ihr nicht richtig mit diesem Prozess mitfließt, werden die Beschwerden intensiver sein. Man wird Fibromyalgie diagnostizieren. Das ist der Name, den die Medizin den Schmerzen gegeben hat, die keine sichtbare Ursache haben für die sie keine Behandlung mit konkreten Ergebnissen anbieten können. Sie geben Euch vielleicht ein Rezept für Antidepressiva. Antidepressiva berauben Euch jedoch der Chance, Euer Leben zu ändern."
(noch ein Stückchen aus dem Interview)




Es gibt mehr Licht - "Die Dunkelheit ist keine Kraft, die gegen das Licht gerichtet ist. Sie ist die Abwesenheit von Licht. Die Dunkelheit kann das Licht nicht angreifen. Das ist nicht, wie das Prinzip des Lichts funktioniert. Angst, Drama, Ungerechtigkeit, Hass und Traurigkeit existieren nur in Zuständen der Dunkelheit, weil man den globalen Kontext, in dem sich das Leben entwickelt, nicht sehen kann. Der einzige Weg, die Dinge vom Licht aus zu sehen, wenn man im Dunkeln steht, ist über den Glauben. Sobald man seine Schwingung und Frequenz (seinen Bewusstseinszustand) angehoben hat, kann man das Dunkel betrachten und verstehen, was man durchlebt hat. Es gibt nicht mehr Übel, es gibt „mehr Licht“, und das ist es, worüber ich in dieser Botschaft spreche." (auch aus dem Interview)

Eine weite Aura - "Die Aura ist unsere spirituelle Haut. Und so wie es wünschenswert ist, dass unsere physische Haut weich und fein ist, so soll unsere spirituelle Haut, die uns umgibt, weit und widerstandsfähig sein. Es gibt Menschen, die sich unaufhörlich beklagen über die Art und Weise, wie man sie behandelt. Sie sind so empfindlich, dass man meinen könnte, sie hätten überall Wunden. Sie offenbaren damit, dass ihre Aura sehr klein ist. Warum? Weil sie nicht viel Liebe besitzen. Die Menschen hingegen, die eine sehr weite Aura besitzen, denen kann man sagen, was man will, es regt sie nicht auf, es beleidigt sie nicht, weil sie viel Liebe haben. Seid ihr also Kritik gegenüber sehr empfindlich, dann versucht nicht, euch zu rechtfertigen; diese ist nur deshalb so, weil ihr nicht genug Liebe habt, um die Risse abzudichten, dicke Mauern zu errichten und die negativen
Strömungen daran zu hindern, in eure Aura einzudringen." (O.M. Aivanhov)

Eine Anhängerin von Aivanhov schrieb - Wenn wir ,geistiger Meister' hören, denken wir zuerst an die großen spirituellen Persönlichkeiten des Ostens. Doch auch im Westen gab es immer schon bedeutende Mystiker und Meister. Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900–1986) wurde in Bulgarien geboren und lebte ab seinem 37. Lebensjahr in Frankreich. Er steht ganz in der Tradition der großen spirituellen Lehrer, doch etwas ist neu: Er verbindet die Weisheiten des Ostens und Westens zu einer aktuellen Philosophie, die für den modernen Menschen klar, logisch und anwendbar ist. Sein ganzes Leben lang hatte er nur ein einziges Ziel: den Menschen nützlich zu sein. In seinen über 5000 Vorträgen, die alle Bereiche des Lebens behandeln, gelang es ihm so, höchste Wahrheiten und Mysterien verblüffend einfach zu erklären.

Beherrschtheit statt Unbeherrschtheit - Die Zeit der Übergänge.
Alles wird übertragen auf die Ebene der Beherrschtheit. In einer Zeit der Systemübergänge ist immer ein Abbruch dazwischen. Die Ebene der Leidenschaft und Unbeherrschtheit funktioniert nicht mehr im neuen Zeitalter. Alle sind aufgerufen, alle müssen "kämpfen". Keiner kann sich drücken.

Das Vertrauen - Damals bei Sabrina Fox gelesen. Sie hatte meditiert und bat um Gedanken, wie sie mit Obdachlosen umgehen könne. Und nach einer Weile formte sich ein Gedanke in ihrem Kopf: " Frage sie, was du für sie tun kannst und am Schluss umarme sie!" Vor Schreck öffnete Sabrina Fox die Augen und dachte bei sich, hätte ich bloß nicht gefragt. - Ein halbes Jahr später (sie hatte sich noch nicht getraut, einen Obdachlosen zu umarmen) war sie bei einer Channeling-Sitzung, bei der Zarathustra durch ein Medium Fragen gestellt werden konnten. Und Zarathustra bestätigte das, was sich damals in ihrem Kopf formte. Und er begründete es so:

"Menschen, die sich von der Gesellschaft ausgesondert haben, haben das Vertrauen in die Menschheit verloren. Durch ein persönliches Gespräch und eine Umarmung wird dieses Vertrauen wieder zurückgegeben. Und je öfter das passiert, desto mehr Vetrauen baut sich auf." Es sei vollkommen egal, zu was dieser Einsame das Geld, was man ihm gibt, benutzt. Es wäre das Vertrauen das wichtig ist, ein Vertrauen, das sich langsam aufbaut. Das Gefühl, dass sich da noch jemand kümmert, ist das, was notwendig ist.

Sabrina Fox fragte, warum ihr denn die Umarmung so schwer fiele. Zarathustra beruhigte sie. Sie solle einfach das tun, was sie könne. Und wenn es nur Geld sei, dann wäre auch das in Ordnung. Und wenn es nur ein Blick wäre! - Aber nach über einem Jahr war es endlich soweit! Auf einem Parkplatz und in strömendem Regen rief ein Mann ihr zu, er brauche Geld und Hilfe. Und Sabrina Fox ging auf ihn zu und sagte: "Als erstes brauchen Sie mal eine Umarmung!" Sie nahm ihn in die Arme und nachdem er sich von seiner ersten Überraschung erholt hatte, fühlte sie, wie sein Kopf erschöpft auf ihre Schulter fiel. Sie hielt ihn eine Zeitlang und dann erzählte er ihr, was los war. Boh Ehhh ...




Wie witzig - Wir kamen auf den Schauspieler Louis de Funès zu sprechen. Irgendwas hatte er falsch gemacht in seinem letzten Film, jedenfalls starb
er bald darauf. Sein Kumpel Pierre Richard lebt noch, der hätte sich am liebsten immer eingegraben, wobei es ja heißt, die Hütte der Weisheit steht auf einem Hügel. Jetzt hat er grad in einem Film mitgewirkt, mal sehen, ob
er das überlebt. - Dann kamen wir zu Sarkoczy, der war erst gar nichts, dann plötzlich Bürgermeister von Paris und 8 Jahre später Präsident. Wow! Wir wurden gefragt, welche Figur grad neben unserer Tastatur steht. Das ist der Elefant aus Glas, der mittels drittem Auge (seinem Rüssel) zu Sladdi blickt.
Ja, es ist damals so gewesen, als wäre Sarkoczy solch einem Rüssel entstiegen. Er kam wirklich aus dem Nichts.

Martin Luther - wäre gerne Mönch geblieben. Aber es kam zur Heirat mit
einem Wesen, das er "Herr Käthe" nannte. Vor sich selber ist Martin Luther immer Mönch geblieben. Sinnbildlich betrachtet hat er 20 Brillen gleichzeitig gebraucht, um überhaupt geradeaus gucken zu können, dank Herrn Käthe.
Die Lehrer sagen sowas lieber nicht, dass sie soviele Brillen brauchen, um geradeaus gucken zu können. In Nicht-Zeit schlau lernen, aber in Zeit das Gelernte bezeugen. Goethe: "Du Narr begünstige den Pfusch, dann bist du überall zu Hause." Tempo und Lichtgeschwindigkeit. Ein Narr ist schneller als Lichtgeschwindigkeit mal Lichtgeschwindigkeit. Stichwort: der Wert der Zeit. Die Zeit nutzen. Nicht-Zeit ist keine eigene Zeit. Der Käthe-Kollwitz-Platz in Berlin wird allgemein Kollwitz Platz genannt. Es handelt sich nicht um Herrn Käthe. - www.zeit.de/campus/2008/05/martin-luther

In Deutschland fangen sie mit Theologie an. Die Bibel fällt unter westliches Licht. Ein Licht, der Unpersönlichkeit drauf hat, ist Martin Luther, aber das war`s auch schon. Er definiert, was ist Himmel, was ist Hölle und die anderen genießen es. Papst Benedikt ist ein guter Gelehrter, aber von Theologie hat er keine Ahnung (was im Westen Theologie ist). Das deutsche Wissens
Verständnis ist ein Teil von Theologie. (am Telefon aufgeschnappt)



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Einen klaren Kopf - Was wir jetzt alle brauchen, ist ein klarer Kopf. Wir wollen einen klaren Kopf behalten. Gefühle und Sentimentalitäten müssen mal zur Seite treten. "sich selber nicht so wichtig nehmen" hab mal ein paar Texte rausgesucht:

1) wenn man sich wohlfühlt, wenn man ein gutes Gefühl hat, kann man nicht mehr denken. Dann kann man grad noch das englische System verstehen. Will man das? Klingt nicht sehr verlockend.

2) den Glauben verändern, das Gefühl ist Teil des Glaubens - wir haben den freien Willen, immer nur fühlen zu wollen, was einem genehm ist oder die Unpersönlichkeit, die weitaus hilfreicher wäre.

3) Liebe ist nie Gefühl. Wenn wir es irgendwo mit Gefühl zu tun haben, dann ist nie die Liebe dabei. Gefühl ist persönliche Bewertung.

4) das Gefühl hat ein Gleichgewicht und das Gleichgewicht des Gefühl heißt Verleugnung. Wenn meine Hand verbrennt und ich mir einrede, dass da nichts passiert und mir meine Selbstsuggestion gelingt, dann haben wir eine Andeutung von dem was Verleugnung bedeutet.

5) das Sinnliche wahrnehmen, die Schweizer verleugnen gern das Sinnliche, sie wollen lieber vororganisieren. Nichts Neues und keine neuen Energeien. Sowas fühlt sich für sie nicht gut an, aber wenn man mit dem Gefühl anfängt, sind das Sentimentalitäten.

6) das Schwert der Unterscheidung nutzen, anstatt sich im Gefühl zu suhlen.

7) Gefühl ist eine Illusion - sich vom Gefühl lösen und stattdessen das Verhältnis wahrnehmen. 

Hab das alles für mich in Dir geschrieben, weil ich selber schon am Durchdrehen war. Heute morgen fielen mir nur die Begriffe sachlich und nüchtern ein. Aber der Begriff "sachdienlich" wäre noch präziser - Sachdienlichkeit. Die ganze Bhagavadgita behandelt eigentlich nur das
Thema Sachdienlichkeit. Die Heulsuse Arjuna und die Sachdienlichkeit, hihi ... (durchdrehen wegen einer Beerdigung? Kommt nicht in Frage)

Weisheit oder Liebe - "Die Weisheit wirkt anziehend, weil sie strahlt und von fern gesehen wird, aber sie ist kalt und die Leute bleiben nicht gern bei einem kalten Licht. Deshalb verweilen die Weisen oft in der Einsamkeit, während die weniger weisen, dafür aber warmherzigen Menschen von Freunden umgeben sind. Was sollen wir also tun? Soll man sich entscheiden, die Weisheit zu vernachlässigen, um nicht allein zu bleiben? Nein, natürlich nicht, denn derjenige, der sich nur von der Liebe leiten lässt, läuft Gefahr, ständig belagert zu werden und wird am Ende aufgefressen. Die Liebe knüpft und die Weisheit löst Bindungen. Man muss wissen, wann es vorzuziehen ist, die Liebe zu offenbaren und wann die Weisheit." (by O.M. Aivanhov)

Ein Absatz zum Thema Schule - "Im nächsten Winter ging ich nicht mehr in die Schule, weil ich immer sehr blaß war und sehr schwer frühmorgens aufstand. Ein Lehrer kam und wollte mir verschiedene Dinge in den Kopf stopfen, die mich schrecklich langweilten. Geographie! Wozu etwas von Ländern lernen, die ich nicht kannte? Wenn ich sie kennenlernen will, wenn ich groß bin, gehe ich hin, dann brauche ich nichts mehr zu lernen, dachte ich. Aber solange ich sie nicht kenne, wozu mir nur eintrichtern wollen, wie diese Länder ausschauen und was dort ist? Während mein Lehrer über Paraguay, Nicaragua und Venezuela sprach ..., hörte ich zu, wie das Gas in der Lampe zischte. Als der Lehrer seinen Vortrag über Südamerika beendet hatte, fragte ich ihn, ob er das Zischen der Lampe auch hörte. Er antwortete sehr liebenswürdig, daß ich jetzt nicht der Lampe, sondern ihm zuhören solle." (aus: Einweihung von Elisabeth Haich)  

Beizeiten lernen - "Wie unter Zwang suchen wir immer wieder von neuem die momentane Befriedigung der Sinne. Immer wieder müssen wir etwas Leckeres essen; immer wieder möchten wir nur Angenehmes hören, um unserem Geist Unbequemlichkeiten zu ersparen; wir sind betört von Wohlgerüchen und meiden alles, was unangenehm riecht; und wenn wir etwas sehen, das uns gefällt, wollen wir es gleich haben. Gefällt uns aber etwas nicht, tritt an die Stelle der Besitzgier Abwehr.

Ganz versessen sind wir auf Komfort. Wenn wir ihn einmal entbehren müssen, sind wir ungehalten und setzen alles daran, um unserem Körper schleunigst sein gewohntes Behagen zu verschaffen. Das geht aber nicht immer, zum Beispiel im Alter oder bei Krankheit. Wir tun daher gut, beizeiten zu lernen, dass das alles nur Sinnesbefriedigungen sind, die nur momentweise den Anschein von Vergnügen erwecken und sofort wieder zerfallen."
(by Ayya Khema)



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Die Kleingärtner Russlands - Anastasia spricht davon, dass globale Katastrophen durchaus verhindert oder verschoben werden können. 1992 ist das geschehen und zwar hauptsächlich dank der Kleingärtner Russlands. "Siehst du Wladimir, die Erde ist zwar groß, doch sehr, sehr empfindlich. Du bist auch groß im Vergleich zu einer Mücke, aber wenn sich eine Mücke auf dich setzt, spürst du sofort ihre Berührung. Und die Erde spürt, wenn sie mit Beton oder Asphalt bedeckt wird, wenn ihre Wälder gefällt oder verbrannt werden, wenn in ihrem Inneren gegraben wird und Pulver hineingeschüttet wird, sogenannter Dünger.Das tut ihr weh. Trotzdem liebt sie die Menschen wie eine Mutter ihre Kinder. Die Erde bemüht sich, die menschliche Bosheit in ihr Innerstes aufzunehmen und nur in den Momenten, wenn sie nicht mehr imstande ist, sie zurückzuhalten, wird die Bosheit durch Vulkanausbrüche und Erdbeben hinausgeworfen. Der Erde muss geholfen werden. Eine zärtliche, behutsame Behandlung der Erde verleiht ihr Kraft. Die Erde ist zwar groß, aber sehr, sehr empfindlich. Sie spürt schon, wenn nur eine einzige menschliche Hand sie zärtlich berührt. Oh, wie tief sie diese Berührung empfindet und wie sehr sie sich darüber freut.

In Russland galt die Erde einige Zeit als Allgemeingut, das heißt, sie gehörte
keinem Einzelnen, sondern allen. Die Menschen empfanden die Erde nicht als ihr Eigentum. Dann trat eine Wende in Russland ein. Man gab den Menschen ein kleines Stück Land für ihre Gartenlauben. Doch diese Grundstücke waren mit Absicht so klein gehalten, dass es unmöglich war, irgendwelche technischen Hilfsmittel zu begrauchen. Trotzdem gab es viele Russen, die sich förmlich nach einem Stückchen Land verzehrten und es mit Freuden annahmen. Darunter waren sowohl arme als auch wohlhabende Leute. Und als sie ihr kleines Stück Land erhielten, spürten sie intuitiv: Nichts kann die Verbindung des Menschen mit der Erde abbrechen. Und Millionen menschlicher Hände berührten liebevoll die Erde. Ja, mit ihren Händen und nicht mit irgendwelchen Maschinen berührten die Menschen zärtlich die Erde auf ihren kleinen Grundstücken. Und sie spürte das. Sie spürte die Berührung jeder einzelnen Hand – wurde dadurch stärker und konnte einige Zeit durchhalten."

Sterne & Co. Der Abstand zu unserer Sonne beträgt acht Lichtminuten.
Die meisten Sterne, die wir mit bloßem Auge erkennen können, befinden sich einige hundert Lichtjahre von uns entfernt. In ihrer Größe gleichen sie etwa der Sonne. Die sichtbaren Sterne konzentrieren sich vor allem in einem Streifen, den wir Milchstraße nennen. Diese unsere Galaxis hat einen Durchmesser von ungefähr hunderttausend Lichtjahren, mit vielen Milliarden Sternen. Unsere Sonne ist ein gewöhnlicher Stern durchschnittlicher Größe
am Rand eines der Spiralarme. - Ferner: Unsere Galaxis ist nur eine von einigen hundert Milliarden Galaxien. Jede umfasst einige hundert Milliarden Sterne. (by Stephen Hawking - der mit 67 in Rente ging) 
Und heute am 8. Januar 2012 feiert er seinen 70. Geburtstag.

Was ich nicht sehen kann, gibt es nicht? - Im Bauch einer schwangeren Frau unterhalten sich zwei Ungeborene. Der eine Zwilling fragt den anderen: Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt? Ja, aber natürlich! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was danach kommen wird. Ich glaube das ist Blödsinn, sagte der Erste. Es kann kein Leben nach der Geburt geben. W...wie bitteschön soll das denn aussehen? So genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir rumlaufen und mit dem Mund essen.
So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen. Was für eine verrückte Idee. Was glaubst du denn, wozu es eine Nabelschnur gibt, durch die wir uns ernähren. Und wie willst du dich dort bewegen und rumlaufen? Dazu ist unsere Nabelschnur einfach viel zu kurz.

Doch, es geht bestimmt. Es ist alles ein bisschen anders. Du spinnst. Es ist noch niemand zurückgekommen von `nach der Geburt`. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum! Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie wird für uns sorgen. Mutter? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter! Wo ist die denn bitte? Na, hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Quatsch. Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht. Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören oder sogar spüren, wenn ihre Hand sanft unsere Welt streichelt.







Odin hält sich aus der Erscheinung heraus.
Odin selbst trinkt nur Wein.
Zeus isst immer nur als Erscheinung. Zeus ist der einzige der als Erscheinung essen kann.



Bis etwa 10. Januar - "wenn Wotan/Odin durch den Himmel donnert. Die rauhen Nächte. Man glaubte, dass Wotan/Odin zusammen mit Frau Holle, auch Perchta genannt, mit den Toten zur Wilden Jagd aufbrach. Nach altem Volksglauben war während der Rauhnächte das Geisterreich offen und die Seelen der Verstorbenen und die Geister hatten Ausgang. Man glaubte, dass sich Menschen, die einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatten in Werwölfe verwandeln würden und so Vieh und Mensch bedrohten. Dagegen setzte man den Lärm der Silvesternacht, um diese Unholde fernzuhalten und legte für Wotans/Odins Pferde Heubüschel vor die Tür, um sie friedlich zu stimmen. Im Haus durfte keine Wäsche aufgehängt werden, weil dies das wilde Heer anziehen würde und die Horde sich dort in den Leinen verfangen könnte." (Maggi M.)

Sophie Charlotte - Sie verachtete den weiblichen Putz und begab sich auf eine männliche Weise, denen höhern Wissenschaften zu dienen. Die Begierde, viel zu wissen, hat ihr Flügel angelegt und die Hoheit der Gedanken hat sie über die Sonne, ja, über die Welt geführet, bis sie etwas, das höher und vortrefflicher als die Welt ist, gefunden hat ...

(Strophe aus einem Hymnus auf Sophie Charlotte, den das Theatrum Europaeum als Anhang zum Bericht des Leichenbegängnis veröffentlichte)



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Die Geschichte der Prinzessin Feodora - "Am 3. Juli 1874 erblickte Feodora auf Schloß Primkenau in Niederschlesien das Licht der Welt. Ihre vier Geschwister waren deutlich älter als sie und nach dem frühen Tod ihres Vaters wuchs sie allein bei ihrer Mutter auf. Allerdings kümmerte sich ihre älteste Scvhwester Auguste Victoria, die sich mit dem Prinzen Wilhelm von Preußen, dem späteren deutschen Kaiser verlobt hatte, sehr um ihre jüngste Schwester.

Ihr Mentor, der große Kunstkenner Max Lehrs sagte über sie: "Sie war keine Prinzessin im gewöhnlichen Sinn des Wortes. Sie war eine Prinzessin des Geistes und was noch mehr sagen will: des Herzens. Eine volle Persönlichkeit, die, wenn es der Vorsehung gefallen haben würde, sie an den rechten Platz zu stellen, viel Gutes hätte wirken können und vielen Bedürftigen von ihrem Reichtum hätte geben können."

Als Prinzessin Feodora mit der Worpsweder Künstlerkolonie bekannt wurde, entdeckte sie die Malerei für sich. Mit einem feinen Farbensinn brachte sie mehr als dreihundert Bilder und Skizzen zu Papier. Später begann sie auch zu schreiben. Als schleswig-holsteinische Prinzessin identifizierte sie sich sehr mit dem Land und den Menschen, die sie zu den "Helden" ihrer Gedichte und Romane machte. Für ihre Werke wählte sie ein Pseudonym. Denn keineswegs wollte sie, dass sie nur deswegen beachtet würde, weil sie eine Prinzessin war. Ganz im Gegenteil wollte sie ihren Erfolg mit den Glückloseren teilen und spendete großzügig an Bedürftige.

Iim Spätsommer 1910 entwickelte der Zuckerfabrikant Hermann Meyer aus dem brandenburgischen Tangermünde eine neue, sehr elegante Chokoladenrezeptur. Er trat an die damalige Kaiserin Auguste Victoria heran und bat sie, seine Chokolade nach ihrer Schwester, der Prinzessin Feodora benennen zu dürfen. Sie stimmte zu und bat darum, dass die persönliche Unterschrift der Prinzessin Feodora als Markenzeichen eingesetzt werden solle. So geschah es und schon wenige Monate später verkaufte die Kaiserin höchstpersönlich die FEODORA-Chokolade auf einem Wohltätigkeitsmarkt.
Als die Schokoladenfabrik nach dem zweiten Weltkrieg Tangermünde verlassen musste, fand sie eine neue Heimat in Bremen, wo seitdem die feinen Chokoladen und Pralinés hergestellt werden."

Königin Lena - Auch mal spontan sein dürfen?
Kommentar: Spontan sein dürfen ist eine Verblendung. Spontanität nimmt rechte Beziehung mittels Administration zur Kenntnis. Hier und Jetzt sein und gründliche Pflege der Beziehung und der internen Verhältnisse sind unabdingbar, um Spontan sein zu können. Spontanität ist schwieriger als Leidenschaftslosigkeit zu erringen. Lena ist erst Spontanität und dann Leidenschaftslosigkeit. In Lena scheinen wir wieder eine Königin in der deutschen Öffentlichkeit zu haben. (Verfasser bekannt)
http://www.zeit.de/2010/21/Traum-Lena-Meyer-Landrut

Die blaue Feder - Eine Legende aus der Wüste erzählt die Geschichte eines Mannes, der in eine andere Oase ziehen wollte. Er begann sein Kamel zu beladen. Er belud es mit Teppichen, seinen Küchengerätschaften, seinen Truhen mit Kleidern - und das Tier ließ es zu. Als sie aufbrachen, fiel dem Mann eine schöne blaue Feder ein, die ihm sein Vater geschenkt hatte. Er holte sie und legte sie auf den Rücken des Kamels. Da brach das Tier zusammen und starb. "Mein Kamel bricht unter einer Feder zusammen", mag er gedacht haben. Manchmal denken wir dasselbe von unserem Nächsten, ohne zu begreifen,daß unser kleiner Scherz vielleicht der Tropfen gewesen ist, der das Fass des Leidens zum Überlaufen brachte. (by Paulo Coelho - danke Inge)





Zwei Gesetze - "Ihr befindet euch ganz oben auf einem Turm und haltet einen Kieselstein in der Hand. Ihr könnt diesen Stein in der Hand behalten oder ihn fallen lassen. Lasst ihr ihn fallen, entzieht er sich alsbald eurer Kontrolle, weil sofort zwei physikalische Gesetze in Kraft treten: das der Schwerkraft und das der Fallbeschleunigung. Ja, der Stein fällt nicht nur, sondern im Lauf seines Falles erhöht sich auch die Geschwindigkeit.

Übertragen wir das Gesetz der Beschleunigung auf die psychische Ebene. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Handlung ist wie ein Kieselstein, den ihr in den Ozean der Energien fallen lasst; und die Bewegung lässt sich nicht mehr rückgängig machen, ihr könnt ihn weder anhalten noch verlangsamen, im Gegenteil, er wird immer schneller. Das erklärt, warum ihr schicksalhaft auf einem immer gefährlicher werdenden Weg mitgerissen werdet, wenn ihr euch zu schlechten Gedanken und schlechten Gefühlen oder zu verwerflichen Taten hinreißen lasst.

Da die Gesetze als solche jedoch neutral sind, funktionieren sie für das Gute ebenso wie für das Böse. Fasst ihr also heute einen richtigen Entschluss, dann gehorcht auch er den beiden Gesetzen, dem der Schwerkraft und dem der Fallbeschleunigung. Ihr entscheidet euch zum Beispiel dafür, nicht mehr in Zorn zu geraten beim kleinsten Verdruss. Das ist so, als würdet ihr einen Kieselstein fallen lassen. Zunächst fällt er nicht sehr schnell und ihr habt nicht das Gefühl, große Fortschritte zu machen; nach einiger Zeit jedoch wird es euch immer leichter fallen, euch zu beherrschen." (by O.M. Aivahnhov)






Gottes Schöpfung verherrlichen - Empfehlung: den Rhythmus pflegen - denken und einen kurzen Spaziergang machen, nicht um Manila zu sehen im landläufigen Sinne, sondern die Dinge in Manila sehen, damit sie gesehen werden. Gottes Schöpfung verherrlichen - das bringt die in Manila auch weiter. Schluss-Satz: Der Manila Rhythmus aus dem Westen.

Aufsteigende Kräfte - bislang hatte man sich immer was rausgenommen aus den aufsteigenden Kräften. Jetzt ist alles überpolarisiert, da oben ist ein großer Aufbau entstanden und der Wille unten wird unterdrückt. Das System bricht zusammen und ordnet uns nun was zu. Es ist jetzt quasi ein größeres System. Im gewissen Rahmen haben wir es mit "Zufall" zu tun. Erleuchtung vom System, das Zuordnungen macht. Der Schluss-Satz: Descartes hat Kant vorbereitet.

Kohlehydrate - bei Weißmehl und weißem Zucker schießen die Kohlehydrate schnell ins Blut und die Bauchspeicheldrüse arbeitet wie verrückt, um den Blutzucker wieder abzubauen. Beim Apfel oder Vollkorn geht das gemächlich und die Bauchspeicheldrüse erschrickt nicht so. Neulich hatte ich festgestellt, dass ich ein Roggenvollkornknäckebrot esse. Und mein Müsli? Da tun sich ja Welten auf: Vollkorn-Haferflocken, Vollkorn-Roggenflocken, Vollkorn-Weizenflocken. Hmmm ... kann man den Weizen akzeptieren, wenn er Vollkorn ist? Zusätzlich füge ich noch Dinkelflocken hinzu. Und weiter: Rosinen, geröstete Haselnusskerne, Kokosraspeln, Sonnenblumenkerne, Cornflakes
(aus Mais, Zucker, Salz, Gerstenmalzextrakt), Mandeln und zerkleinerte Erdnusskerne. Und das alles preisgünstig von der Marke "ja".





Kindheit in Ostpreußen - bin auf ein dramatisches Kapitel in einem Buch aufmerksam gemacht worden: Ein nicht ortsansässiger Fahrer mit fünf Kindern im Auto stieß plötzlich einen Schrei aus. Das Auto war in einen zehn Meter tief ausgebaggerten Fluss gestürzt. Der Fahrer wurde vom Strudel nach hinten gerissen. "Ertrinken ist ein rascher Tod?"

Die Erzählerin hatte längst keine Luft mehr, sondern schluckte fortwährend Wasser. Es gab einen Spalt zwischen Karosserie und Verdeck. Sie schob sich hindurch und wurde nach oben gerissen. Oben angekommen hörte sie ihren Namen rufen. All ihre Kraft war verbraucht. Ohne den Anruf ihres Bruders wäre sie sofort wieder untergegangen. Aber so riß sie sich zusammen und paddelte wie ein Hund zur Kaimauer. Ein Mantel wurde ihr von oben hingehalten, an dem sie sich festklammerte und hochgezogen wurde. Uff! 

Gegen Ende des Buches schreibt sie über den Verlust der Heimat. Es hat Jahrzehnte gedauert, bis sie das für sich selbst akzeptieren konnte. Sie hatte vorher für den Gewaltverzicht gestimmt, aber nicht für den Territorialverzicht. Beides zusammen konnte nicht gehen und so wählte sie das schmerzliche Opfer, auf beides zu verzichten, indem sie bei beidem für  ein Ja stimmte. Sie - Marion Gräfin Dönhoff -  schreibt:

"Vielleicht ist dies der höchste Grad der Liebe: zu lieben ohne zu besitzen."





Die Sonne
Wahre Macht besteht nicht darin, die Leute herumzukommandieren; zu schlagen, zu bestrafen oder sie umzubringen, sondern darin, sie so zu erwärmen, dass sie nicht mehr widerstehen können und sich ausziehen. Nur die Sonne besitzt diese Macht. Sie beginnt ihn zu erwärmen und dort, wo weder Regen noch Wind noch Unwetter noch Schnee Erfolg hatten, dort triumphiert die Sonne: Der Mensch zieht sich aus. Das bedeutet: Wenn ihr wollt, dass die Menschen ihre Schwächen, ihr Elend, ihre Bosheiten ablegen, müsst ihr sie mit eurer Liebe erwärmen. Es gibt kein anderes Mittel.
(O.M. Aivanhov)




Die Brückentage

immer der dritte Samstag im Monat


August - Vorfreude ist die beste Freude. Sich was gönnen. Rundum zufrieden sein. Und die anderen anstecken. Kleine Funken springen über und kitzeln auf eine Art und Weise, dass man lächeln muss. Viele Dinge gleichzeitig tun? Das unterste zu oberst kehren? Wenn`s einen überkommt, die Gelegenheit wahrnehmen und ohne Anstrengung all das erledigen, was schon lange getan werden wollte. So einfach ist das. Die Gunst der Stunde nutzen.

Juli - Schon Heuernte? Und der Apfel fällt nicht weit vom Stamm? Ähnlichkeiten entdecken. Dem Kind einen Namen geben. Über das Pflaster laufen. Auf Schuster`s Rappen. Den Esel heute nicht belasten. Wenn`s ihm zu wohl ist, geht er auf`s Eis. An die Kandarre nehmen war gestern. Stehenbleiben. Derjenige, der stehenbleibt, hat Mitgefühl. Der Schritt nach rechts bedeutet Mut und der nach links Vernunft. Wieder was dazugelernt.

Juni - Verlass dich drauf oder verlassen sein? Das blanke Entsetzen? Das blanke Urvertrauen. Die Waagschale ruhig mal kippen lassen. Gelassen bleiben. Es ist nicht alles Gold was glänzt. In die Tiefe gehen. Schätze bergen. Wertvolle Sammlerstücke. In die Zukunft schauen? Oder erstmal den einen Tag abturnen? Schritt für Schritt und Zug um Zug. Das Leben vereinfachen. Sich an den kleinen Dingen freuen können und fertig.

Mai - Sonnenwende? Das dauert noch. Alle Wetter mal durchspielen. Im rasanten Wechsel. Immer schneller und immer schneller. Wer soll da noch hinterherkommen? Wir ergeben uns. Weiße Fahne raus. Wir machen uns ein eigenes Wetter, mittels unserer Vorstellungskraft. Ganz wie es uns gefällt. Schön frisch darf es sein. Kommenden Sonntag. Ist schon wieder Pfingsten. Das Kirchenjahr. Die Weltenuhr. Zeitenwende. Genau.

April - Wir ahnen es schon. Das wird eine ganz heiße Nummer. Nichts destotrotz. Gelassen bleiben. Stay cool. Ab heute geht`s bergauf. Jedenfalls mit den Temperaturen. An den Wettergott glauben? Die Wetterfrösche unterstützen ihn. Die Post war gar nicht da. Ohne Kaiser klappt das nicht. Briefe und Verantwortung tragen. Dann freu`n wir uns auf morgen. Danke für alles. Nichts zu danken. Gern geschehen.

März - Samt und sonders? Geschenkstübchen. Phantasievolle Namen erfinden. Einen eigenen Laden eröffnen. Und das oberste Gebot? Der Kunde ist König. Auf uns ist Verlass. Verlass dich drauf und du bist verlassen. Der alte Schnack. Etwas pessimistisch. Die Liga der Positivdenker wird immer größer. Wissen wo`s lang geht. Sich gar nicht lange aufhalten, im Gestrüpp am Wegesrand. Die Gegend können wir später genießen. Von oben, mit dem nötigen Abstand.  

Februar - Die neue Trasse ist fertig. Fachausdrücke sammeln. Begriffe bilden. Das Schlaraffenland neu erfinden. Nichts zum Essen. Nur Bilder betrachten. In den schönsten Farben. Zum Patent anmelden? Klüge Köpfe können das. Helfersyndrom ausleben. Immer zur Stelle sein. Blumen gießen. Kinder hüten. Pakete annehmen. Die Seele des Hauses. Von früh bis spät auf den Beinen. Auch für sich selber da sein.

Januar - Nur mal so und Gott zum Gruß. Fertig werden ohne Anstrengung. Sich Mühe geben? Gefährdung vermeiden. Liebe statt Angst. Die Zauberformel. Lange nicht erwähnt. Manches läuft schon auf Automatik.
Im Westen nichts Neues? Der Osten ist weit weg. Transformatorenhäuschen. Schrankenwärter haben ausgedient. Bahnübergänge dem Schicksal überlassen. Alles in Gottes Hand legen? Heut nehmen wir die Sänfte. Transportmittel der etwas anderen Art. Immer gut zu Fuß. Oder Fahrrad-Rikschas. Touristen wollen was sehen. Bootsfahrten, Busreisen, Stadtrundflüge. Viel Vergnügen.

Dezember - Sanftmut verteilen. Auf den Wellen reiten. Im Gebälk sich verstecken. Bewohner unterm Dache. Die Eule wohnt im Spitzdach. Vertraute Geräusche. Lautlose Heulbojen. Leuchtfeuer anzünden. Flammende Käthchen. Die Pflanzenkunde. In der Schule gelernt. Und nie mehr vergessen. Prägende Lebensabschnitte. Sehen kann man das erst später. Die Jahre zählen. Unendlich viele Möglichkeiten. Schnapp sie dir.

November - Stehengeblieben. Stillgestanden. Da ist so viel mit verbunden.
Alte Kriegsgeschichten. Tiefe Wunden. Das Menschenmögliche tun.
Fragen stellen. Das Ganze wirken lassen. Warten, bis die Antworten zukommen. So einfach ist das? So einfach ist das.

Oktober - Dem Himmel sei Dank, es wird wieder kühler. Wie gut kann ich die Südländer verstehen, wenn sie in einer bleiernen Trägheit nicht imstande sind, so zackig und so gründlich zu funktionieren, wie wir Deutschen. Damals hatte ich noch nicht so viel Verständnis, wenn der Beruf es mit sich brachte, dass wir auf die Ämter in aller Welt warteten. Aber das Fräulein Leipzig kostete manchmal die meisten Nerven.

September - In alle Himmelsrichtungen. Vom Winde verweht. Sturm- und Drangzeit. Helfende Hände wohin man schaut. Das bunte Treiben auf Jahrmärkten und Gesellschaften. Vielversprechende Äußerlichkeiten. Zu seinem Wort stehen. Die Frist einhalten. Terminverschiebungen nur im äußersten Notfall. Den Mond mit einbeziehen. Sterngucker. Laternelaufen. Spielmannszüge. Geschmückte Schaufenster. Herbstdeko ist die schönste. Der Herr sei uns gnädig. Den Engeln ein Wohlgefallen. Die Pflicht ruft. Stets zu Diensten.

(inspiriert durch die Brücke zur Freiheit - by Lhatara)

http://bruecke-zur-freiheit.de/site/diebruecke/index.php


Die starken energetischen Entwicklungen in den einzelnen Brückengruppen weltweit führten nach dem Übertritt des Mediums in den 60er Jahren zu Spaltungen und Trennungen mit großen, teilweise massiven Veränderungen gegenüber den Originallehren. Lediglich ein sehr kleiner Kreis innerhalb der Berliner Brückenschülerschaft blieb den Original-Kernlehren der BZF treu und lebt sie konsequent. Diesem Kreis wurde die weitere Original-Brückenarbeit übertragen. Seit 1952 ist die Original-Brückenlehre der BZF ohne Unterbrechung aktiv, hat die volle Verantwortung über die Weitergabe der Brückenlehren übernommen. 1988 bis 1990 wurden die vorhandenen Originallehren zur Vereinfachung des Selbststudiums für Brückenschüler neu gegliedert." ( aus dem Archiv eines KGS-Berlin-Heftes)

"Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten sich aus der "Geheimlehre" von H.P. Blavatsky über die Weisheits-lehren der Welt (Theosophie) verschiedene Gruppen. Auch eine, die von Frau Dr. Besant und von Herrn Dr. Hartmann begründet und geleitet wurde. Diese Aktivitäten führten etwa 1930 zur Gründung der I AM Activity von Mr. Ballard in den USA. 1952 schließlich wurde durch die Weisheit der Hierarchie, die Geistige Führung der Erde, die Brücke zur Freiheit (BZF), durch das glasklare, hochschwingende Medium Geraldine Innocente mit Gruppen in der -Schweiz und Deutschland ins Leben gerufen.




Ein dummes Schaf? - Schafe haben ein erstaunlich gutes Gedächtnis für die Gesichter ihrer Artgenossen. Bisher dachte man, nur Menschen und Affen verfügten über ein spezielles Zentrum im Gehirn, das die Wiedererkennung möglich macht. Aber auch ein Schaf erkennt seinesgleichen: in einer Herde vermag sich ein Schaf an bis zu fünfzig Gesichter seiner Artgenossen zu erinnern. Sogar Menschen kann es nach ihren Gesichtern in fremd und in bekannt unterteilen und es behält diese Informationen erstaunlich lange im Gedächtnis.

Seneca - "Du beklagst dich, du seiest an einen undankbaren Menschen geraten. Aber Vorsicht richtet hier nichts aus, sie kann dich nur knauserig machen. Wenn du auf diesem Gebiet kein Risiko übernehmen willst, darfst du keine Wohltaten tun. Dann bleiben gute Taten ungetan, weil du fürchtest, sie könnten bei dem anderen nicht recht angebracht sein. Lieber aber sollen sie unerwidert als ungetan sein. Auch nach einer schlechten Ernte muss der Bauer wieder Saatkörner ausstreuen."

Ein Blizzard - "Wir waren vollständig eingeschneit auf dem Flughafen von O`Hare und saßen zwei ganze Tage und Nächte fest. Unsere Maschine hatte als letzte die Landeerlaubnis bekommen. Und dann erfuhren wir, dass es nicht nur keine Anschlussflüge mehr gab, sondern dass wir auch den Flughafen nicht verlassen konnten, weil draußen ein Blizzard tobte. Wir saßen im Flughafen fest. Aber man sagte uns, wir brauchten für das Essen nichts zu bezahlen. Und die Bars waren geöffnet. Es war wie im Paradies! Aber es gab trotzdem Leute, die die Stewardessen anschrien: 'Sorgen Sie dafür, dass ich weiterfliegen kann! Ich muss dringend nach Cincinnati!' -

Ganz anders verhielt sich eine bewundernswerte Frau. Sie ging zu allen Müttern, die mit ihren Kindern reisten und sagte: 'Überlassen Sie mir ihre Kinder. Ich wollte schon immer Kindergärtnerin werden und jetzt werde ich hier einen Kindergarten einrichten. Ich werde den Kindern Geschichten erzählen und während dieser Zeit können Sie sich etwas zu essen und zu trinken besorgen.' Sie hatte eine Entscheidung getroffen: 'Ich sehe, in welcher Lage du bist und ich will dir helfen, weil es mir Freude macht, dir zu helfen." (by Leo Buscaglia)





Begeisterung IST. Ohne Begeisterung schlafen die besten Kräfte unseres Gemüts. Es ist ein Zunder in uns, der Funken will. (Herder)


Paul Dahlke - man kann alle Krankheiten, die durch einen ungezügelten Appetit entstanden sind, Taktlosigkeiten nennen in dem Sinne, dass sie den Ernährungsvorgang aus seinem stato-dynamischen Takt bringen, der letzten Endes in seiner Gesamtheit das ist, was man Gesundheit nennt, und was der Einzelne als Gesundheit fühlt. Von einem in seinem Funktionieren gut ausbalancierten, nicht aus dem Takt gebrachten Magen-Darmkanal hängt die rechte Statik des ganzen Organismus und von ihr wieder die rechte Dynamik ab.

Der Sündenfall beim Ich setzt ein mit jener Gleichgewichtsstörung des Magen-Darmkanals, die aus einem ungezügelten Appetit stammt, einem Appetit, der über das hinaus geht, was zum Ersatz des Ausgeschiedenen nötig ist, und der nicht aus physiologischen Notwendigkeiten, sondern aus sich selber heraus seinen Anreiz nimmt. Die Gier des Essens ist der Ursprung vieler Krankheiten.

Je nach dem eingenommenen Standpunkt kann man Sterben ebenso gut Geborenwerden nennen, in derselben Weise, wie man eine Pforte je nach
dem Standpunkt Eingang oder Ausgang nennen kann.




Die Welt in Ordnung bringen - Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen. Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel. Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte. Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde. Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleine Teile. Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei. - Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig zusammengesetzte Bild. Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das geschafft habe. Das Kind sagte: "Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet. Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt. (Autor unbekannt)


PLING!

° Wählet und behaltet das Beste für euch
und verurteilt nicht den Rest, den ihr nicht versteht.

 ° Der Christus hat die Welt erlöst und jeder einzelne muß dies für sich noch einmal nachvollziehen. (Alexa Kriele)

° Was ist 11:11? Eine Art "Schüsselzeichen", das auf der Zell und DNS-Ebene geistige Wirkungen zünden und hervorrufen soll. Oder auch eine Brücke, die die Evolutionsspiralen der Einheit mit der Evolutionsspriale der Getrenntheit verbindet. Die Überschneidungszone ist das eigentliche 11:11. Eine Art Lichtschalter, der in den Zellen und Atomen das Licht anmacht.

° Einen einzigen Menschen zu unterstützen, ist ein unendlich größeres Verdienst, als aufmerksam den Problemen von Erde und Himmel, Geistern und Dämonen zu folgen, mit denen sich gewöhnliche Menschen abgeben. (Indien)

° könnten wir die geheimen Biographien unserer Feinde lesen, würden wir im Leben eines jeden genügend Kummer und Leiden finden, um alle Feindseligkeit außer Kraft zu setzen. (Longfellow)





Die Kekstüte - Eine Frau kauft sich eine Tüte Kekse, um sich die Wartezeit auf das Flugzeug zu verkürzen. Als sie die Tüte öffnet, um sich einen Keks rauszunehmen, greift der Mann neben ihr auch in die Tüte. Sie sagt nichts und so essen sie abwechselnd immer einen Keks. Den letzten Keks bricht der Mann durch und gibt ihr die Hälfte. Im Flugzeug öffnet sie ihre Tasche und entdeckt ihre gekaufte Kekstüte. Sie hatten die ganze Zeit aus der Kekstüte des Mannes gegessen. (sinngemäße Wiedergabe aus einem älteren KGS-Heft)

Rezeptvorschlag für ein ganzes Jahr - Man nehme zwölf Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst und zerlege jeden Monat in 30 und 31 Teile, so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht. Es wird jeder Tag einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor. Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt. Dann wird die Masse sehr reichlich mit Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit und mit einer guten, erquickenden Tasse Tee ... Idee von Goethe`s Mutter.

Die Schneeflocke - Das Gewicht von Nichts oder Du bist wichtig - Sag, wie schwer ist eine Schneeflocke, fragte ein Sperling eine wilde Taube. Nicht mehr als nichts, war die Antwort. Dann, meinte der Sperling, muss ich dir eine wunderbare Geschichte erzählen:
Ich saß auf dem Ast einer Tanne, nahe dem Stamm, als es zu schneien anfing. Nicht sehr, nicht wie in einem Sturm. Nein, so wie in einem Traum, ohne Spur von Heftigkeit. Da ich nichts Besseres zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken, die sich auf den Zweigen und den Nadeln meines Zweiges festsetzten. Ihre Zahl war genau 3 741 952. Als die nächste Schneeflocke auf den Ast fiel - nicht mehr als nichts, wie du sagst - brach der Ast ab. - Nachdem er dies gesagt hatte, flog der Sperling davon. - Die Taube, die seit Noahs Zeiten als Autorität auf diesem Gebiet gilt, dachte eine Weile über diese Geschichte nach und sagte schliesslich zu sich selbst : vielleicht fehlt nur noch die Stimme – der Wunsch - eines einzigen Menschen, dass es Friede wird auf unserer Welt. Könnte es sein, dass Deine Stimme – Dein Wunsch – Dein Gedanke - die entscheidende Schneeflocke ist? (Quelle unbekannt)




Kirchgang  - Tritt aus ängstlichem Zögern heraus in den Sturm des Geschehens. Nur von Gottes Gebot und Deinem Glauben getragen. Und die Freiheit wird Deinen Geist jauchzend empfangen. (by Dietrich Bonhoeffer)

Weltlauf - Hat man viel, so wird man bald noch viel mehr dazu bekommen. Wer nur wenig hat, dem wird auch das wenige genommen. Wenn du aber gar nichts hast, ach so lasse dich begraben - denn ein Recht zum Leben, Lump, haben nur, die etwas haben. (by Heinrich Heine)

Stärke im Geist - "Wenn man versucht, sich immer wieder bewusst zu machen, dass man selbst Glück will und Leiden vermeiden möchte und dass der andere genauso denkt, dass die gleiche Sehnsucht danach, Glück zu erreichen und kein Leid erheben zu müssen, die grundlegenden Motivationen in seinem Leben sind, dann kommt eine Stärke im Geist auf, mit der man all die Probleme, die im Umgang mit anderen entstehen, geduldig hinnehmen kann." (Geshe Thubten Ngawang)


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Liebet eure Feinde! - Hasse die Sünde aber liebe den Sünder! Es ist verkündet und versiegelt. Die Methode, wie man seine Feinde besiegt steht im Neuen Testament: Liebet eure Feinde! Das ist kein schwächliches Gebot, sondern die Methode des Lichtkriegers der siegt, indem er seine Feinde liebt. Der, der seine Feinde mehr liebt, dem gibt Gott den Sieg. Immer! Es ist verkündet und versiegelt. Der Sieg der Liebe ist, dass die Sünde vom Sünder getrennt wird und der Mensch in seiner Menschlichkeit freigesetzt wird.  (Anno 2003 by Onkel Sim)

Vom Schreiben - Der Meister sagt: schreib. Sei es einen Brief oder ein Tagebuch oder Notizen, während du telefonierst, aber schreib. Schreiben nähert uns Gott und unserem Nächsten. Wenn du deine Rolle in der Welt besser verstehen willst, dann schreib. Versuche, deine Seele ins Schreiben zu legen, auch, wenn niemand es liest, oder, was schlimmer ist, jemand es liest, obwohl du es nicht wolltest. Der einfache Akt des Schreibens hilft uns, die Gedanken zu ordnen und klar zu sehen, was uns umgibt. Ein Stück Papier und ein Kugelschreiber können Wunder bewirken - Schmerzen heilen, Träume in Erfüllung gehen lassen, verlorene Hoffnung wieder bringen ... (Paulo Coelho)





Klappe die Wievielte ?

° Älter werden ist wie auf einen Berg steigen. Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber umso weiter sieht man. (Ingrid Bergmann)

° Du forderst Glauben, du forderst Vertrauen, du forderst Liebe?
Mach`s anders: sei glaubwürdig, sei vertrauenswürdig, sei liebenswert.
Säe und du wirst ernten. (Theodor Weissenborn)

° Empfangen durch Verleugnung ist keine Heldenthat. (Vywamus)

° Die wichtigste Stunde ist die Gegenwart, der bedeutendste Mensch der,
der dir gerade gegenübersteht und das wichtigste Werk ist die Liebe.
(Meister Eckehart)

° Mensch, was du liebst, in das wirst du verwandelt werden.
Gott wirst du, liebst du Gott und Erde, liebst du Erden. (Angelus Silesius)

° Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel,
was wir nicht richtig nutzen. (Seneca)

° Reichtum - bei dem Weisen ist der Reichtum ein Diener, bei dem Toren spielt er den Herrn. (Seneca)

° Die einzige Möglichkeit einen Freund zu finden, ist selbst einer zu sein.    (Ralph Waldo Emerson)

° Eine glückliche Mutter ist für die Kinder segensreicher als hundert Lehrbücher über die Erziehung. (Heinrich Pestalozzi)




AUS EINER BOTSCHAFT

"Information ist ganz einfach Information, man kann damit tun was man will, das wichtigste daran ist, wie ihr euch fühlt, wenn ihr diese Information intus habt, entweder seid ihr in Resonanz damit oder nicht.

Es ist so einfach und simpel, dass es heisst, wenn ihr nicht in Resonanz damit seid, dann bedeutet das nicht automatisch, dass ihr eine Lizenz dafür habt, Streitigkeiten über das gesagte ins Leben zu rufen.

Die Wahrheit braucht niemals Verteidigung, sie beweist sich stets selbst, und wenn eure Wahrheit im Einklang mit dem ist, was man als Grössere Wahrheit bezeichnet, dann wird sie sich euch offenbaren." (by Kuthumi)

http://7stern.info/X_Botschaftenseiten/2007_Dezember/20071209_11-11-Botschaft_von_Kuthumi.htm







DIE ACHT HAUPTÜBUNGEN - by Rudolf Steiner

- für die Tage der Woche -

Der Mensch muß auf gewisse Seelenvorgänge Aufmerksamkeit und Sorgfalt verwenden, die er gewöhnlich sorglos und unaufmerksam ausführt. Es gibt acht solche Vorgänge. Es ist natürlich am besten, auf einmal nur eine Übung vorzunehmen, zum Beispiel während acht oder vierzehn Tagen, dann die zweite usw., dann wieder von vorne anfangen. Übung acht kann indessen am besten täglich gemacht werden. Man erreicht dann nach und nach richtige Selbsterkenntnis und sieht auch, welche Fortschritte man gemacht hat. Später kann dann vielleicht - mit Samstag beginnend - täglich eine Übung vorgenommen werden neben der achten, zirka fünf Minuten dauernden, so daß dann jeweils auf denselben Tag die nämliche Übung fällt. Also Samstags die Gedankenübung, Sonntags die Entschlüsse, Montags das Reden, Dienstags das Handeln, Mittwochs die Taten usw. 

SAMSTAG 

Auf seine Vorstellungen (Gedanken) achten. Nur bedeutsame Gedanken denken. Nach und nach lernen, in seinen Gedanken das Wesentliche vom Unwesentlichen, das Ewige vom Vergänglichen, die Wahrheit von der bloßen Meinung zu scheiden. Beim Zuhören der Reden der Mitmenschen versuchen, ganz still zu werden in seinem Innern und auf alle Zustimmung, namentlich alles abfällige Urteilen (Kritisieren, Ablehnen), auch in Gedanken und Gefühlen, zu verzichten. Dies ist die sogenannte «richtige Meinung».
 
SONNTAG 

Nur aus begründeter voller Überlegung heraus selbst zu dem Unbedeutendsten sich entschließen. Alles gedankenlose Handeln, alles bedeutungslose Tun soll von der Seele ferngehalten werden. Zu allem soll man stets wohlerwogene Gründe haben. Und man soll unbedingt unterlassen, wozu kein bedeutsamer Grund drängt. Ist man von der Richtigkeit eines gefaßten Entschlusses überzeugt, so soll auch daran festgehalten werden in innerer Standhaftigkeit. Dies ist das sogenannte «richtige Urteil», das nicht von Sympathie und Antipathie abhängig gemacht wird. 

MONTAG 

Das Reden. Nur was Sinn und Bedeutung hat, soll von den Lippen desjenigen kommen, der eine höhere Entwickelung anstrebt. Alles Reden um des Redens willen - zum Beispiel zum Zeitvertreib - ist in diesem Sinne schädlich. Die gewöhnliche Art der Unterhaltung, wo alles bunt durcheinander geredet wird, soll vermieden werden; dabei darf man sich nicht etwa ausschließen vom Verkehr mit seinen Mitmenschen. Gerade im Verkehr soll das Reden nach und nach zur Bedeutsamkeit sich entwickeln. Man steht jedem Rede und Antwort, doch gedankenvoll, nach jeder Richtung hin überlegt. Niemals ohne Grund reden! Gerne schweigen. Man versuche, nicht zu viel und nicht zu wenig Worte zu machen. Zuerst ruhig hinhören und dann verarbeiten. Man heißt diese Übung auch: «das richtige Wort». 

DIENSTAG 

Die äußeren Handlungen. Diese sollen nicht störend sein für unsere Mitmenschen. Wo man durch sein Inneres (Gewissen) veranlaßt wird zu handeln, sorgfältig erwägen, wie man der Veranlassung für das Wohl des Ganzen, das dauernde Glück der Mitmenschen, das Ewige, am besten entsprechen könne. Wo man aus sich heraus handelt (aus eigener Initiative), die Wirkungen seiner Handlungsweise im voraus auf das Gründlichste erwägen. Man nennt das auch «die richtige Tat». 

MITTWOCH 

Die Einrichtung des Lebens. Natur- und geistgemäß leben, nicht im äußeren Tand des Lebens aufgehen. Alles vermeiden, was Unruhe und Hast ins Leben bringt. Nichts überhasten, aber auch nicht träge sein. Das Leben als ein Mittel zur Arbeit, zur Höherentwickelung betrachten und demgemäß handeln. Man spricht in dieser Beziehung auch vom «richtigen Standpunkt». 

DONNERSTAG

Das menschliche Streben. Man achte darauf, nichts zu tun, was außerhalb seiner Kräfte liegt, aber auch nichts zu unterlassen, was innerhalb derselben sich befindet. Über das Alltägliche, Augenblickliche hinausblicken und sich Ziele (Ideale) stellen, die mit den höchsten Pflichten eines Menschen zusammenhängen, zum Beispiel deshalb im Sinne der angegebenen Übungen sich entwickeln wollen, um seinen Mitmenschen nachher um so mehr helfen und raten zu können, wenn vielleicht auch nicht gerade in der allernächsten Zukunft. Man kann das Gesagte auch zusammenfassen in «Alle vorangegangenen Übungen zur Gewohnheit werden lassen». 

FREITAG 

Das Streben, möglichst viel vom Leben zu lernen. Nichts geht an uns vorüber, das nicht Anlaß gibt, Erfahrungen zu sammeln, die nützlich sind für das Leben. Hat man etwas unrichtig oder unvollkommen getan, so wird das ein Anlaß, ähnliches später richtig oder vollkommen zu machen. Sieht man andere handeln, so beobachtet man sie zu einem ähnlichen Ziele (doch nicht mit lieblosen Blicken). Und man tut nichts, ohne auf Erlebnisse zurückzublicken, die einem eine Hilfe sein können bei seinen Entscheidungen und Verrichtungen. Man kann von jedem Menschen, auch von Kindern, viel lernen, wenn man aufpaßt. Man nennt diese Übung auch «das richtige Gedächtnis», das heißt sich erinnern an das Gelernte, an die gemachten Erfahrungen.

ZUSAMMENFASSUNG 

Von Zeit zu Zeit Blicke in sein Inneres tun, wenn auch nur fünf Minuten täglich zur selben Zeit. Dabei soll man sich in sich selbst versenken, sorgsam mit sich zu Rate gehen, seine Lebensgrundsätze prüfen und bilden, seine Kenntnisse - oder auch das Gegenteil - in Gedanken durchlaufen, seine Pflichten erwägen, über den Inhalt und den wahren Zweck des Lebens nachdenken, über seine eigenen Fehler und Unvollkommenheiten ein ernstliches Mißfallen haben, mit einem Wort: das Wesentliche, das Bleibende herauszufinden trachten und sich entsprechende Ziele, zum Beispiel zu erwerbende Tugenden, ernsthaft vornehmen. (Nicht in den Fehler verfallen und denken, man hätte irgend etwas gut gemacht, sondern immer weiter streben, den höchsten Vorbildern nach.) Man nennt diese Übung auch
«die richtige Beschaulichkeit».





DER GEIST DER HÖFLICHKEIT - Bitte und danke sagen; die Stimme zu senken, wenn wir die Ruhe anderer stören könnten; einen Hinzukommenden in das Gespräch einzubeziehen; einen neuen Nachbarn willkommen zu heißen; zuzuhören, um zu verstehen und zu helfen; die zu respektieren, die anders sind als wir; mit Selbstbeherrschung einer Herausforderung zu begegnen.

Müll, der von jemand anderem liegengelassen wurde, zu entsorgen; gefährlichen Industrieabfall korrekt zu beseitigen; unsere Fehler einzugestehen; sich an bösartigem Klatsch nicht zu beteiligen; eine neue Kanne Kaffee im Büro zu kochen, nachdem man die letzte Tasse getrunken hat; beim Autofahren einen Richtungswechsel anzuzeigen, im Bus aufzustehen, wann immer es angebracht erscheint.

Die Person hinter uns im Flugzeug darauf aufmerksam zu machen, bevor wir unseren Sitz zurückstellen; auf der Rolltreppe auf der rechten Seite zu stehen; jemandem, der sich verirrt hat, den Weg zu zeigen; an der roten Ampel zu halten; mit Gelassenheit anderer Meinung zu sein und mit Würde Recht zu geben, wenn wir einen Streit verlieren: Alle diese verschiedenen Verhaltensweisen sind durchdrungen vom Geist der Höflichkeit. (P. M. Forni)

Das Beste von anderen zu denken, ist anständig und ein Weg, eine Quelle gesunder Unschuld in unserem Leben zu erhalten. Wenn wir uns anderen nähern und davon ausgehen, dass sie gut, ehrlich und einfühlsam sind, ermutigen wir sie, gerade so zu sein. Meine Energie und meine Begeisterung in meiner Rolle als Lehrer verdanke ich großenteils der Annahme, dass alle meine Studenten grundsätzlich gute Menschen sind, interessiert am Erwerb von Wissen und gewillt, hart zu arbeiten.

Indem ich glaube, dass sie gut sind, will auch ich für sie gut sein. Ich fühle mich herausgefordert, ebenso herausragend wie sie zu sein. Mache ich mir etwas vor, wenn ich von ihnen das Beste annehme? Manchmal vielleicht schon. Aber was wirklich zählt, ist, dass fast alle an der Vorgabe wachsen und auf der Welle meines Vertrauens reiten. Indem ich das Beste von ihnen denke, werden sie durch den Vertrauensvorschuss, den ich ihnen gewähre, geformt. Sie werden zu dem, was ich von ihnen angenommen hatte. Das ist die größte Belohnung für einen Lehrer. (by P.M. Forni)





Schweiz - Totalschaden als Berg heißt Schweiz. Berg ohne Schaden heißt Rosa. Rosa ohne Schaden heißt Biel. Schaden als Rosa heißt Bern. Schaden als Bindung heißt Sprache. Sprache ohne Schaden heißt Liebe. Liebe ohne Schaden heißt Kreativität. Kreativität ohne Schaden heißt Dürrenmatt. Dürrenmatt ohne Schaden heißt Frisch. Frisch ohne Schaden heißt Susanne. Wattenwil ohne Schaden heißt Freiheit. Freiheit ohne Schaden heißt Engelflug. Schaden als Engelflug heißt Mephisto. Mephisto als Engelflug heißt Vywamus. Vywamus ohne Engelflug heißt Maitreya. Maitreya ohne Engelflug heißt Allgemeinheit. (by Monte Rosa)


Die Schweizer - Eigentlich wach ich schon mit einer Überschrift im Kopf auf, aber neulich morgen war keine Überschrift da und ich hab den Bettkantentext erstmal so aufgeschrieben. Als ich ihn dann abtippen wollte, war sie da, die Überschrift. Kommentar: das wäre allgemein die richtige Vorgehensweise, aber ein Schweizer würde erstmal in ein tiefes Loch fallen. Beispiel: die Mutter legt eine etwas andere Lippenstiftfarbe auf und schon wüsste der Schweizer nicht, wie ihm geschieht (sinngemäß). Oder eine Frau hat etwas mehr Puder im Gesicht und 10 Schweizer Geschäftsleute verlieren ihre Fassung. Ihr Problem? Sie nehmen alles zu präzise wahr.




Briefe by Arunachala

° Gluthitze als Wert heißt Eis. Gluthitze ohne Wert heißt Wüste. Wüste als Wert heißt Erfahrung. Eis als Wert heißt Erkenntnis. Erkenntnis ohne Eis heißt Leben.

° Fürst - Führungskraft als Arjuna heißt Fürst. Fürst als Führungskraft heißt Ästhetische Erziehung. Ästhetische Erziehung als König heißt Krischna.
Krischna als Notwendigkeit heißt Maitreya. Maitreya als Deutschland heißt Bismarck. Bismarck als Deutschland heißt Selbstakzeptanz.

° Bismarck - Fassung als Ästhetische Erziehung heißt Fürst. Übereinstimmung als Zusammenhalt heißt Fürst. Wahrheit als Fürst heißt Bismarck. Fürst als Wahrheit heißt Arjuna. Bismarck als Pfad heißt Reine Vernunft. Reine Vernunft als Spirale heißt Goethe.

° Heiler - Kabbala als Selbst heißt Heiler. Selbst als Kabbala heißt Arzt. Arzt als Kabbala heißt Erscheinung. Heiler als Kabbala heißt Bedeutung. Bedeutung als Konformismus heißt Erscheinung. Bedeutung ohne Konformismus heißt Qualität. Erscheinung ohne Konformismus heißt Arzt. Qualität ohne Konformismus heißt Heiler.

° Eigenbedarf - Illusion als Bedürfnis heißt Eigenbedarf. Bedürfnis ohne Illusion heißt Selbstbedarf. Selbstbedarf als Ausdehnung heißt Selbstgerechtigkeit. Selbstbedarf als Abstraktion heißt Selbstgefälligkeit. Selbstgefälligkeit ohne Abstraktion heißt Befriedigung. Selbstgerechtigkeit ohne Ausdehnung heißt Gelassenheit.

° Schwäche als Selbstakzeptanz heißt Sentimentalität. Selbstzakzeptanz ohne Schwäche heißt Mutter. Selbstakzeptanz ohne Stärke heißt Sohn. Stärke als Selbstakzeptanz heißt Tochter. Selbstakzeptanz als Transzendenz heißt Vater. Vater als Schwäche heißt Illusion. Mutter als Illusion heißt Sentimentalität.





Formel 1 - ich bin eins mit meinen Gruppenbrüdern, und alles, was ich habe, gehört ihnen. Möge die Liebe, die in meiner Seele ist, sich über sie ausgießen. Möge die Kraft, die in mir ist, sie emporheben und ihnen helfen. Mögen die Gedanken, die meine Seele schafft, sie erreichen und ermutigen.

(aus: Jüngerschaft im Neuen Zeitalter by Alice A.Bailey, Seite 283)

1. Die Liebe zur Macht und 2. Bereite die Form.


Formel 4 - Der Gesegnete stürzte sich in den Kampf. Er sah das Dasein als zwei widerstreitende Kräfte an und bekämpfte sie beide. Beschwert durch die Kriegsrüstung, stand er in der Mitte des Weges und hielt nach zwei Richtungen Ausschau. Das Getöse der Schlacht, die vielen Waffen, die zu handhaben er gelernt hatte, seine Sehnsucht, nicht zu kämpfen, die Verwirrung, dass die Parteien, die er bekämpfte, ja nur seine Brüder und er selbst waren, die Qual des Unterliegens, der Jubelruf seines Sieges, - alles dies hielt ihn nieder.

Der Gesegnete hielt inne und fragte: «Von woher kommen Sieg und Niederlage? Bin ich nicht der Gesegnete Selber? Ich will die Engel mir zu Hilfe rufen.» Der Trompetenruf erscholl: «Erhebe dich und erkämpfe den Weg; versöhne die Armeen des Herrn. Es gibt keine Schlacht. Erzwinge das Ende des Konflikts; erlasse einen Aufruf zum Frieden für alle; bilde aus zwei Armeen ein einziges Heer des Herrn; Sieg soll die Bemühungen des Gesegneten krönen, alles soll in Harmonie gebracht werden. Friede liegt hinter den streitenden Energien. Und typisch 4. Strahl ...

1. Ein Gefühl der Isolierung
2. Ein Gefühl verzweifelter Ohnmacht.
3. Eine feste Entschlossenheit.
4. Ein plötzliches Erkennen.


Die Integrationsformeln gibt`s hier:

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2100/file2113.html





Heiliger Dienst - Es gibt drei Formate des grundsätzlichen Dienstes:  

1. Heiliger Dienst
2. Qualifizierender Dienst
3. Rechte Beziehung  

Heiliger Dienst widmet das persönliche Leben vollständig dem Allgemeinwohl.
Qualifizierender Dienst hat ein symbolisches Privatleben und in diesem Privatleben forscht man für das Ganze und nicht zuerst für sich selbst.
Rechte Beziehung bedeutet als ein möglichst selbstloser Felsen in der Brandung zu leben.  

Ein "Vater" entspricht der Ebene des Heiligen Dienstes.
Ein "Buddha" entspricht der Ebene des Qualifizierenden Dienstes.
Ein "Boddhisattva" entspricht der Ebene der rechten Beziehung als Dienst.

Um klarzustellen, man kann nur mit der Motivation zu dienen in rechter Beziehung leben. (by Melchizedek)




Nochmal die Kabbala

Kraft als Bedeutungserfahrung heißt Jesod.
Kraft als Gefühl heißt Netzach.
Kraft als Illusion heißt Hod.
Kraft als Verstand heißt Malkuth.
Kraft als Form heißt Tiphereth.
Kraft als Wirksamkeit heißt Geburah.
Kraft als Vertrauen heißt Chesed.
Kraft als Selbst heißt Binah. 

Erkenntnis als Kraft heißt Daath.
Dynamik als Kraft heißt Chockmah.
Kraft als Absicht heißt Kether.
Verständnis als Kraft heißt Boddhisattvaform. 

(by Vywamus)


Chockmah und Binah (27. Oktober 2003 11:01) 

Binah ist das Wahrnehmungsprinzip des Verständnisses.
Chockmah ist das Wahrnehmungsprinzip der Weisheit.  

In Binah ist Verstehen fixiert im Begreifen „integriert“.
In Chockmah gibt es Verstehen/in Binah, Erfassen und Begreifen.  

Binah selbst ist das Verstehen von Chockmah.
Das heißt Chockmah schließt Binah vollständig in sich ein.
Während Binah Chockmah getrennt von sich erkennt.  

Chockmah ist Einsicht. Binah ist Erkenntnis.  

Die Arkanschule ist auf Binah in Jesod ausgerichtet und nicht direkt auf Binah. Hierin liegt der „Irrtum“ der Arkanschule. Dieser Irrtum ist nicht wirklich schlimm, weil die Strukturen die Seelenverschmelzung/3te Einweihung erlauben.  Jesod ist die Lebenskraft oder die Wirksamkeit einer (Tier)Art.
Wobei hier die Tierart „Mensch“ heißt.  

Binah ist Einsicht in die Struktur,
während Binah in Jesod intellektuelle Struktur ist.
Intellektualität ist KEINE mentale Polarisierung.
Mentale Polarisierung ist INTENSIVE Erfahrung
und ein Intuitives mentales Lenken.
Mentale Polarisierung ist auf MAGNETISCHE KONTROLLE ausgerichtet.
Mentale Polarisierung kann „vorgetäuscht“ werden durch Fixierung.
Wobei man sich in kollektiven EVOLUTIONSstrukturen fixiert einklingt.  

1930 waren die Gedanken des Tibeters sicherlich „das Neuste, das Beste, das Schärfste“. Heutzutage ist dies vollständig nicht mehr der Fall. 1930 haben die Gedanken des Tibeters Meisterschaft symbolisiert. Heute symbolisieren die Gedanken des Tibeters JÜNGERschaft (2te Einweihung), nicht mehr. Jeder Jünger muß sich sein eigenes Wissen/Verantwortung erarbeiten. (by Diamant)





Von Zick nach Zack - der Lebensbaum der Kabbala
Die Sephirot mit den entsprechenden Erzengeln: wir beginnen ganz oben mit Kether und Erzengel Metatron und schwenken nach rechts zu Chockmah mit Raziel. Dann ab nach links zu Binah mit Zafkiel. So, das wäre die obere Triade. - Dann wieder nach rechts zu Chesed und Zadkiel. Links dann Geburah mit Kamael und runter zur Mitte, da wartet Tipheret mit Erzengel Michael auf uns. Die untere Triade besteht aus Netzach mit Auriel rechter Hand. Dann Hod mit Raphael linker Hand und runter, mittig liegt Jesod mit Gabriel. Geschafft!  Bleibt uns nur noch Malkuth mit dem Erzengel Sandolphon.

Spirituelle Erfahrungen am Beispiel der Kabbala:
Kether = Einheit mit Gott
Chockmah = Die Vision Gottes von Angesicht zu Angesicht
Binah = Vision der Trauer
Chesed = Vision der Liebe
Geburah = Vision der Macht
Tiphereth = Vision der Harmonie der Dinge, die Mysterien der Kreuzigung
Netzach = Vision der siegreichen Schönheit
Hod = Vision des hellen Glanzes
Jesod = Vision der Maschinerie des Universums
Malkuth = Vision des heiligen Schutzengels





DIE ZWEI IM ENNEAGRAMM - der Helfer

Die unerlöste 2 im Enneagramm erkennt man an einer subtilen Vorliebe für Zensur. Die unerlöste 2 liebt nichts mehr als andere zu manipulieren. Die unerlöste 2 ist diejenige Mutter, die die sogenannten Kinder auch als erwachsene Menschen noch wie dreijährige Behandelt. Und eigentlich alle Menschen so zu behandeln für richtig befindet.

Schrippes ist eine äußerst unerlöste Zwei im Enneagramm. Die unerlöste Zwei manipuliert an allem herum und wer sich nicht vollständig manipulieren läßt, der wird mindestens mit Steinen beworfen und ist natürlich mindestens mit Inquistion (nicht unter vierteilen) zu belohnen.

Demut - hier sieht man, was es mit ihrer Sünde, dem Hochmut, auf sich hat und was für sie der Weg in die Demut bedeutet. Sie müssen an den ernüchternden Punkt kommen, wo sie begreifen: "Ich bin selbst gar nicht liebesfähig. Ich muß mich zurücknehmen und zulassen, daß Gott durch mich liebt." Wenn sie das lernen, werden sie sehr demütige Werkzeuge der Liebe. Aber zunächst müssen sie die eigenen Angelhaken erkennen und loslassen. Das ist eine heroische Bekehrung für eine ZWEI. Wenn eine ZWEI aufhört aufzurechnen, ist sie frei. (Serapis Bey)


DIE NEUN IM ENNEAGRAMM - der Vermittler

Adam und Eva - Die NEUN steht am "Gipfel" des Kreises und zwar deshalb, weil es sich bei der NEUN in gewisser Weise um das ursprünglichste menschliche Wesen handelt, um Adam und Eva. NEUNer sind so, wie wir alle waren, bevor wir kompliziert wurden. Das ist der Grund, weshalb so viele andere die NEUNer mögen und beneiden. Andere sehnen sich nach ihrer Einfachheit und Geradlinigkeit, obwohl es ihre Mitmenschen auf die Palme treibt und ihnen auf die Nerven geht, was sie alles nicht machen.

Überall und nirgends - NEUNern fällt es sehr schwer, ein klares Ziel zu finden und zu verfolgen. Sie sind überall und nirgends. Sie machen Elefanten zu Mücken: selbst wirklich große Sachen können sie ganz klein machen. Nichts ist wirklich wahnsinnig wichtig. Und selbst wenn objektiv ein Problem vorliegt, weigern sie sich, es zu sehen. Das ist gemeint, wenn man von ihrer "Trägheit" redet. NEUNer wissen einfach nicht, wie sie Energie bündeln können.

Keine Energieverschwendung - NEUNer sind oft überaus aktiv bei einer Reihe von Hobbys und Tätigkeiten. Aber wenn man genau hinsieht, merkt man, dass viele dieser Aktivitäten ziemlich bedeutungslos sind und dass sie in keine dieser Sachen übermäßig viel Energie stecken. NEUNer füllen die Fußballstadien Europas - auf den Zuschauerrängen. Und sie können in die Luft springen und jubeln und sich begeistern - für nichts.

Antrieb von außen - NEUNer sind besonders suchtgefährdet. In der Regel sind es eher kleinere Abhängigkeiten wie Nikotin oder Koffein. Aber sie brauchen immer irgendeine Stimulanz, die ihnen hilft, den eigenen Saft zu fühlen. Viele NEUNer fahren gern Motorrad oder Lastwagen. Es ist, als hätten sie keinen Motor in sich selbst und müßten sich deshalb einen Motor unter den Hintern klemmen. Dabei ist es nicht besonders wichtig, wohin die Fahrt eigentlich geht.

Trägheit - EINSer begeben sich auf dem kürzesten Wege von hier nach da. Eine NEUN weicht hier und da vom Weg ab, macht Umwege und Kurven, bleibt stehen, kehrt um. . . NEUNer sind nicht so sicher, daß sie da überhaupt hin wollen. Sie sind nicht sicher, ob sie überhaupt irgendwohin wollen. Deshalb können sie für andere so nervend sein. Manchmal will man sie schütteln und fragen: "Wer bist du und was willst du überhaupt?" Sie wissen nicht nur nicht, was sie wollen - es ist ihnen auch egal. Das ist unter anderem mit "Trägheit" gemeint.

Gute Freunde - Die meisten anderen mögen NEUNer. Das hängt damit zusammen, daß sie anderen Impulsen und anderen Energien folgen, wie immer die aussehen. Wenn du eine DREI bist, machen sie bei deiner "Dreierei" mit - wenn auch nicht im selben Tempo! Sie lassen sich auf das ein, was gerade gespielt wird. Deshalb sind sie "pflegeleicht" und quasi von Natur aus Freunde.

Take it easy! - Wir nennen NEUNer auch "passiv-aggressive" Menschen. EINSer wollen die Wirklichkeit reformieren. ACHTer rebellieren gegen die Wirklichkeit. Aber NEUNer sitzen einfach da und sagen: "Das ist doch alles so ein Quatsch. Es lohnt doch überhaupt nicht, sich mit dem allen abzugeben!" Wenn man eine NEUN näher kennenlernt, wird man merken, daß dieses letzlich aggressive Potential (Bauch-Energie!) immer vorhanden ist. Es ist eine Art zynisch-passive Aggressivität im Blick auf die Welt.

Mitten ins Herz - Das heißt aber auch, daß NEUNer sehr viel bewirken können, wenn sie es schaffen, ihre Energie zu bündeln. Denn sie feuern niemals direkt. Die Person als solche ist nett und friedfertig, aber man beachte ihre beiden Flügel, EINS und ACHT! In beiden Flügeln steckt ein intensives Wertempfinden und viel Emotionalität. Und so kann es manchmal passieren, dass sie mitten in einem Gespräch, das so dahinplätschert, plötzlich etwas sagen, was eine ganz große Wahrheit enthält und zutiefst überzeugt. Und weil sie so nett und vertrauenswürdig sind und weil man im Gespräch mit ihnen die Verteidigungsanlagen abgebaut hat, können NEUNer einen auf diese Weise plötzlich mitten ins Herz treffen.

Stur wie Esel - NEUNer sind unkompliziert. Sie sind sehr einfach, und ihre Absichten sind ganz klar und durchschaubar. Urplötzlich gelangen sie zu einem Punkt, wo alles glasklar ist. Dann fällen sie eine Entscheidung und zu dieser Entscheidung stehen sie, was immer es kostet. Man kann den Esel als Symboltier der NEUN nehmen. NEUNer können stur sein. Wenn sie einmal die Hinterfüße in den Boden gerammt haben, dann bleiben sie stehen, wo sie sind und sind keinen Millimeter zu bewegen.

Ohne doppelten Boden - Die Faustregel lautet: was man bei einer NEUN sieht, das kriegt man auch. Es gibt keine versteckten Absichten. Das ist ein weiterer Grund, weshalb NEUNer so beliebt sind. Denn man weiß, daß sie ihr wahres Gesicht zeigen - auch wenn nicht viel Energie da ist. Aber wenn man ihnen helfen kann, ihre Energie zu bündeln, machen sie in der Regel ein oder zwei Sachen in ihrem Leben wirklich gut. Und wahrscheinlich erwartet Gott von keinem und keiner von uns mehr als das.




DIE ACHT IM ENNEAGRAMM - der Boss

Energiebündel - ACHTer sind häufig auf den ersten Blick zu erkennen, denn sie sind überlebensgroß. Sie machen ihren Einfluß geltend und sich selbst überall bemerkbar. Sie kommen dröhnend ins Zimmer und man weiß, das sie da sind. Sie sind oft lauter und stärker als der Rest von uns. Das wissen sie auch und das gefällt ihnen. Sie holen sich ihre Energie dadurch, daß sie ihre Kraft erleben. Sie sind Energiebündel. Die Achter-Energie spiegelt sich in ihren Gesten, in ihrem Gesicht - und sie strengt andere an.

Einfach zuviel! - Wenn man eine halbe Stunde mit einer ACHT zusammen war, möchte man am liebsten abhauen. Es ist zuviel, es ist einfach zuviel! Das ist gemeint, wenn von der "Wollust" der ACHT die Rede ist. Alles, was sie tun, übertreiben sie. Und sie machen es auf eine Weise, die andere "negativ" nennen würden.

Konfrontation - Sie begegnen der Wirklichkeit konfrontativ. Für diese "konfrontative Intimität" haben andere keinen Sensus. Ihre Annäherungsversuche bestehen darin, dass sie mit dir Streit anfangen. Und andere denken, dieser Mensch kann sie nicht leiden. In Wirklichkeit versucht die ACHT, anderen auf diese Weise nahezukommen. Und sie wundert sich, warum sie sich von ihr zurückziehen. Im Innersten sind ACHTer oft sehr traurig und fragen sich: "Warum kann mich keiner leiden?" Trotzdem verändern sie ihre Spielregeln nicht. Sie versuchen immer dieselbe "Anmache".

Böse Buben - EINSer sind Musterkinder. Aber ACHTer sind die bösen Kinder. Ihr Selbstbild ist: "Ich bin schlimm!" Und es gefällt ihnen auch noch, "schlimm" zu sein! Man kann sich vorstellen, wieviel Schwierigkeiten diese Leute mit der Kirche haben, wo einem immer gesagt wird: "Sei lieb und brav und gut und fromm!" Das leuchtet einer ACHT nicht ein. Die Braven sind für ACHTer nichts als Waschlappen oder Schlappschwänze.

Auseinandersetzung - Eine ACHTer-Frau hat erzählt, sie hätte 40 Jahre gebraucht, um zu Jesus Vertrauen zu fassen. Denn so, wie Jesus ihr dargestellt wurde - als blonder, blauäugiger Softi, der süßlich auf die Kinderchen herablächelt - hat er ihr nichts gesagt. Dieser Jesus war ihrer Liebe nicht wert. ACHTer wollen jemanden, der sich engagiert mit ihnen auseinandersetzt.

Gerechtigkeit - ACHTer haben von Haus aus einen Blick für Gerechtigkeit. Sie sehen die Dummheit und Ungerechtigkeit der Welt und lieben es, ihr die Maske vom Gesicht zu reißen. Sie wollen das Unrecht niedermachen. Ohne ACHTer würde sich in der Welt nie etwas ändern. Man würde sich mit den blödsinnigsten Systemen abfinden.

Kämpfer - Man versuche nie, sich auf einen Kampf mit einer ACHT einzulassen! Wenn man die Stimme erhebt, erhebt die ACHT die Stimme noch lauter. Sie lieben den Kampf und werden sich um keinen Preis zurückziehen oder geschlagen geben.

Verstecktes Kind - Der Schlüssel zur ACHT besteht darin, dass man das kleine Mädchen oder den kleinen Jungen sieht, die in der ACHT stecken. Man sieht es nicht, aber es ist immer da. Normalerweise zeigen sie es im Laufe ihres Lebens nur zwei oder drei anderen. Wenn ACHTer sich benehmen wie die Wilden und herumbrüllen und wenn man am liebsten den Schwanz einziehen und davonlaufen will, ist zu empfehlen, einfach das kleine Mädchen anzusprechen. Gehen Sie davon aus, daß da ein kleiner Junge ist.

Die Beschützer - ACHTer versuchen unaufhörlich, die kleinen Mädchen und die kleinen Jungen dieser Welt zu beschützen, all das, was zart und verwundbar ist. In der Dritten Welt gibt es viele Missionare, die ACHTer sind. Sie sind bereit, sich auf unendliche Widerwärtigkeiten einzulassen. Sie nehmen die größten Entbehrungen auf sich und schlafen auf dem nackten Boden - nur um einem kleinen armen Menschenkind zu helfen. Ihre Liebe zu den Kleinen und Schwachen ist grenzenlos.

Leidenschaft - Wenn man allerdings versucht, sich aufzublasen und selbst den starken Max zu markieren, dann pieken sie mit der Stecknadel in deinen Luftballon. Aber wenn man wirklich schwach und verwundbar zu ihnen kommt, werden sie sich mit endloser Leidenschaft um dich kümmern. Am Ende ihres Lebens schleppen ACHTer gewöhnlich eine schwere Bürde mit sich herum, daß so viele Leute sie nicht leiden können und daß sie selbst so viele andere verletzt haben. Sie trampeln oft tatsächlich auf anderen herum und treten sie mit Füßen. Ihre Leidenschaft ist zugleich ihre Sünde und ihre Gabe. Das heißt für sie: sie müssen ihre zerstörerische Leidenschaft durchbrechen, um zu einer lebensschaffenden Leidenschaft zu gelangen.




DIE EINS - der Perfektionist

Ha! Wir haben den Advokat des Teufels zur Strecke gebracht und haben uns nun der EINS im Enneagramm zugewandt. Unser bisheriger Stresspunkt, die DREI hat sich nun zur ACHT hin entwickelt. Bäumchen wechsel dich?

Vollkommenheit - Irgendwann in ihrer Kindheit haben EINSer die Überzeugung gewonnen, daß nur Vollkommenes liebenswert ist. Man muß das Recht, geliebt zu werden, verdienen. Es ist für EINSer schwer sich vorzustellen, dass Unvollkommenes und Gebrochenes Liebe verdient. Aber genau diese Erfahrung ist es, die ihnen zum Durchbruch verhilft: bedingungslose Liebe. Das können sie nicht glauben. Man kann sehen, wie sich Paulus und Martin Luther damit rumschlagen, weil sie beide EINSer sind.

Unvollkommenheit - Die EINS ist fortwährend von der Realität enttäuscht, weil sie immer hofft: jetzt kommt endlich mal was Vollkommenes! Aber bei näherem Hinsehen stellt sich heraus: auch das ist es nicht. Diese Enttäuschung verdichtet sich zu Wut. Es ist nicht die Wut auf irgend etwas Bestimmtes, sondern ein gestaltloser, universeller Ärger, der Ärger über die Unvollkommenheit der Welt.

Zorn - Dieser Zorn versorgt sie mit einer Menge Energie für den Versuch, die Welt zu verbessern. Aber es ist aggressive Energie. Alle tun oft das Richtige aus den falschen Motiven. Das zu entdecken, ist sehr demütigend! Gott benutzt unsere Sünden für Gottes Ziele. Deswegen kann sich "kein Fleisch vor Gott rühmen", wie Paulus sagt.

Hehre Ideale - Die Wut der EINS sieht nicht aus wie Wut. Auf den ersten Blick wirkt sie wie Idealismus oder Eifer. Sie wirkt wie eine Tugend. Und diese Wut ist nicht nur für andere verborgen, sondern auch für die EINS selbst. EINSer sind in der Regel überrascht, wenn sie herausfinden, daß ihre Sünde der Zorn ist. Andere sehen es in der Regel eher als sie selbst. Sie sind überzeugt, daß sie hohe Ideale und edle Ziele verfolgen. Es ist für sie sehr schwer zuzugeben, daß das nur ihre hehren Ideale sind und nicht unbedingt objektiv edle Ziele. Das müssen sie zunächst einmal erkennen, wenn sie barmherzig werden wollen.

Schnelle Urteile - Tief in der EINS befindet sich ein tiefer Strom von Ärger, den sie nicht erkennt oder zugibt. Dieser Strom führt dazu. daß EINSer schnelle Urteile fällen. Das geht so schnell, dass sie selbst nicht merken, dass sie schon wieder ein Urteil gefällt haben. Diese schnellen Urteile verdichten sich schließlich zu einem Dauerzustand von Groll. Das läuft blitzschnell ab: Ärger - Urteil - Groll. Ärger - Urteil - Groll. Deshalb müssen sie im ersten Moment zupacken, wenn der Ärger auftaucht. Nur so können sie den Teufelskreis durchbrechen. Sie müssen erkennen, wie tief und konstant diese Wut ist. Und sie müssen aufhören, sie anders zu nennen, wie zum Beispiel "Wahrheit" oder "Gerechtigkeit". Sie müssen einfach zugeben, daß sie verdammt wütend sind. Das fällt ihnen sehr schwer, weil Musterkinder nicht wütend sind.

Musterkinder - Das Selbstbild, von dem die EINS abhängig ist, lautet: "Ich bin ein braves Kind!" Denn sie mussten Musterkinder sein, um entweder die Liebe ihrer Eltern zu bekommen oder um sie nicht zu verlieren. Sie dürfen sich z.B. nicht zugestehen, egoistisch zu sein. Deswegen muss sich ihr Egoismus verkleiden. Sie erlauben sich nicht, eigene Gefühle wahrzunehmen, sondern fühlen, was sie fühlen sollen. Deswegen sind ihre Gefühle versteckt - sogar für sie selbst.

Heitere Gelassenheit - Eine EINS muss ihre wahren Gefühle und ihre eigene Sicht der Wirklichkeit erst entdecken. Das ist sehr schwer, weil das alles ständig von Geboten und Verboten überlagert und unterdrückt wird. Die EINS muss aufhören, Urteile zu fällen, vor allem moralische Urteile. EINSer sind besessen von moralischen Urteilen. Alles muss gut oder böse sein, verdienstlich oder sündig. Wenn sie es lernen, Dinge einfach sein zu lassen, wie sie sind, wenn sie lernen, zu sehen, bevor sie urteilen - dann gelangen sie zu einer wunderbaren heiteren Gelassenheit.

Harmonie - Wenn es gut geht, gelingt es ihnen am Ende besser als allen anderen, Zorn zu überwinden und zu verwandeln. Irgendwann sind sie von ihrer Wut und ihrem angestrengten Ernst derart müde, dass ihr innerer Friede ihre größte Gabe werden kann. Die erlöste EINS hat einen ausgesprochenen Sinn für Harmonie und Ausgewogenheit.

Wahrheit - Normalerweise hält man EINSer für sehr vernünftige Leute. Denn ihre Urteile erlauben ihnen, jeweils beide Seiten zu sehen. Aber sie müssen aufhören, ständig zu urteilen. Sie müssen aufhören, der eigenen Wut zu glauben. Sie müssen aufhören zu meinen, dass ihre Urteile wirklich auf die Wahrheit zielen. Anstelle von "alles oder nichts" müssen sie "sowohl als auch" zulassen. Das ist erlösend für eine EINS.




DIE SECHS NEBENÜBUNGEN - von Rudolf Steiner

Rudolf Steiner weist wiederholt auf sechs Eigenschaften hin, die der Stärkung des Seelenlebens dienen und die sich jeder als Vorbedingung aneignen muss, der eine geistige Schulung anstrebt. Diese Nebenübungen müssen stets die meditativen Hauptübungen begleiten. Indem man sich in diesen sechs Eigenschaften übt, wird die 12-blättrige Lotosblume, das Herzchakra, regelmäßig ausgebildet, wird aktiv und beginnt sich zu drehen. Diese sechs Eigenschaften sind:

Gedankenkontrolle - die erste Nebenübung

Sie besteht darin, daß man wenigstens für kurze Zeiten des Tages nicht alles mögliche durch die Seele irrlichtelieren läßt, sondern einmal Ruhe in seinem Gedankenlaufe eintreten läßt. Man denkt an einen bestimmten Begriff, stellt diesen Begriff in den Mittelpunkt seines Gedankenlebens und reiht hierauf selbst alle Gedanken logisch so aneinander, daß sie sich an diesen Begriff anlehnen. Und wenn das auch nur eine Minute geschieht, so ist es schon von großer Bedeutung für den Rhythmus des physischen und Ätherleibes.

Initiative des Handelns - die zweite Nebenübung

Das heißt, man muß sich zwingen zu wenn auch unbedeutenden, aber aus eigener Initiative entsprungenen Handlungen, zu selbst auferlegten Pflichten. Die meisten Ursachen des Handelns liegen in Familienverhältnissen, in der Erziehung, im Berufe und so weiter. Bedenken Sie nur, wie wenig eigentlich aus der eigenen Initiative hervorgeht! Nun muß man also kurze Zeit darauf verwenden, Handlungen aus der eigenen Initiative hervorgehen zu lassen. Das brauchen durchaus nicht wichtige Dinge zu sein; ganz unbedeutende Handlungen erfüllen denselben Zweck.

Gelassenheit - die dritte Nebenübung

Das dritte, um was es sich handelt, kann man nennen Gelassenheit. Da lernt man den Zustand des Hin- und Herschwankens zwischen «himmelhoch jauchzend» und «zum Tode betrübt» regulieren. Wer das nicht will, weil er glaubt, daß dadurch seine Ursprünglichkeit im Handeln oder sein künstlerisches Empfinden verlorengehe, der kann eben keine okkulte Entwickelung durchmachen. Gelassenheit heißt, Herr sein in der höchsten Lust und im tiefsten Schmerz. Ja, man wird für die Freuden und Leiden in der Welt erst dann richtig empfänglich, wenn man sich nicht mehr verliert im Schmerz und in der Lust, wenn man nicht mehr egoistisch darin aufgeht. Die größten Künstler haben gerade durch diese Gelassenheit am meisten erreicht, weil sie sich dadurch die Seele aufgeschlossen haben für subtile und innere wichtige Dinge.

Unbefangenheit - die vierte Nebenübung

Das vierte ist, was man als Unbefangenheit bezeichnen kann. Das ist diejenige Eigenschaft, die in allen Dingen das Gute sieht. Sie geht überall auf das Positive in den Dingen los. Als Beispiel können wir am besten eine persische Legende anführen, die sich an den Christus Jesus knüpft: Der Christus Jesus sah einmal einen krepierten Hund am Wege liegen. Jesus blieb stehen und betrachtete das Tier, die Umstehenden aber wandten sich voll Abscheu weg ob solchen Anblicks. Da sagte der Christus Jesus: Oh, welch wunderschöne Zähne hat das Tier! - Er sah nicht das Schlechte, das Häßliche, sondern fand selbst an diesem eklen Kadaver noch etwas Schönes, die weißen Zähne. Sind wir in dieser Stimmung, dann suchen wir in allen Dingen die positiven Eigenschaften, das Gute, und wir können es überall finden. Das wirkt in ganz mächtiger Weise auf den physischen und Ätherleib ein. 

Glaube - die fünfte Nebenübung

Das nächste ist der Glaube. Glauben drückt im okkulten Sinne etwas anderes aus, als was man in der gewöhnlichen Sprache darunter versteht. Man soll sich niemals, wenn man in okkulter Entwickelung ist, in seinem Urteil durch seine Vergangenheit die Zukunft bestimmen lassen. Bei der okkulten Entwickelung muß man unter Umständen alles außer acht lassen, was man bisher erlebt hat, um jedem neuen Erleben mit neuem Glauben gegenüberstehen zu können. Das muß der Okkultist bewußt durchführen. Wenn einer zum Beispiel kommt und sagt: Der Turm der Kirche steht schief, er hat sich um 45 Grad geneigt - so würde jeder sagen: Das kann nicht sein. - Der Okkultist muß sich aber noch ein Hintertürchen offen lassen. Ja, er muß so weit gehen, daß er jedes in der Welt Erfolgende, was ihm entgegentritt, glauben kann, sonst verlegt er sich den Weg zu neuen Erfahrungen. Man muß sich frei machen für neue Erfahrungen; dadurch werden der physische und der Ätherleib in eine Stimmung versetzt, die sich vergleichen läßt mit der wollüstigen Stimmung eines Tierwesens, das ein anderes ausbrüten will.

Inneres Gleichgewicht - die sechste Nebenübung

Und dann folgt als nächste Eigenschaft inneres Gleichgewicht. Es bildet sich durch die fünf anderen Eigenschaften nach und nach ganz von selbst heraus. Auf diese sechs Eigenschaften muß der Mensch bedacht sein. Er muß sein Leben in die Hand nehmen und langsam fortschreiten im Sinne des Wortes: Steter Tropfen höhlt den Stein.





Oberes Gürbetal . ganz hinten Eiger . Mönch und Jungfrau . Wattenwil im Nebel . aber Sonne über dem Stockhorn . genau.