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Goethe: Die Bhagavadgita. Das Buch, das mich in meinem ganzen Leben am meisten erleuchtet hat. Und Wilhelm von Humboldt: Die Bhagavadgita ist das schönste, ja vielleicht das einzige wahrhaft philosophische Gedicht, das alle uns bekannten Literaturen aufzuweisen haben.



Die Vier Edlen Wahrheiten

* Existenz in der Erscheinungswelt ist von Kummer und Leid nicht zu trennen.

* die Ursache allen Leidens ist das Verlangen nach einem Dasein in der äußeren Welt.

* alle Leiden nehmen ein Ende, wenn das Verlangen, in einer äußeren Welt zu leben, erlischt.

* der Weg, der das Leiden beendet, ist der edle achtfältige Pfad.

(die vier Edlen Wahrheiten Buddhas sind das Grundprinzip aller geistigen Lehren)


Leiden ist von der Existenz in der Erscheinungswelt nicht zu trennen. Der Grund des Leidens ist persönliches Wünschen. Mit dem Erlöschen des Wünschens hört das Leiden auf. Der Weg zum Erlöschen ist der edle achtfältige Pfad. - Es gibt verschiedene Stufen des Wünschens. Aus der persönlichen Wunschnatur heraus. Das Wünschen aus dem Gesetz der Liebe heraus. Oder so, dass der persönliche Wille das Wunschgefäß des Geistigen Willens bildet. - Im Dienste der Nächstenliebe kann der Mensch sich von seiner eigenen Wunsch-Natur befreien, indem er sich um die Lösung der Probleme bemüht, die die ganze Menschheit betreffen. Und erkennt, dass es nichts Getrenntes gibt, sondern alles eine Einheit bildet. - Nach tiefer geisteswissenschaftlicher Arbeit erkennen wir hier das Grundprinzip aller geistigen Lehren.


Kali ist aufgewacht - die war noch gar nicht wach. Mit dem Herrn der Liebe, nach dem Totenreich von Odin. Das Totenreich gehört zu den Menschen und das Menschenreich selber ist das Kali-Reich. Kali ist die Energie, die alles auflöst, wo du dich psychologisch verhakt hast. (15.3.2013 by Onkel Sim)


Sandmandalas - Es gibt eine zweite Ebene, da hampelt sie in der Emotion herum. Aber sie muss sich stattdessen in die Inhärenz in sich zurückziehen. Alles, was sie so sehr bewegt, kann sie als Sandmandalas betrachten, die
nur dazu da sind, dass sie wieder zerfallen sollen.


Das indische Kleinkind - "Das indische Kleinkind ist der allmächtige Tyrann, die Mutter seine gehorsame und ergebene Dienerin. Das Erfahren einer solch duldsamen, gewährenden, warmen und zuverlässigen Nestatmosphäre in der frühen Kleinkinderzeit erlaubte den indischen Menschen ein weites Offenhalten und Entfalten ihrer Gefühlssphäre und der intuitiven Erfassungsmöglichkeiten. Daher kommt wohl die erstaunliche lebendige Spontanität und Unbefangenheit der jungen Wesen, auch das erquickende, weitoffene Strahlen der lachenden Kinderaugen. Die gefühlsmäßige Offenheit der Inder lässt ein emotionales Mitschwingen und ein unmittelbares gegenseitiges Verstehen zu, das selbst den Umgang mit indischen Beamten und Militärs überraschend menschlich gestalten lässt. Bis in die Hierarchie höchster Staatsbeamter hinein sah ich Vorgesetzte Rücksicht auf familiäre Verhältnisse ihrer Untergebenen nehmen, von denen wir vermutlich behaupten würden, sie gehörten nicht zur Sache." (by Medard Boss)


Konfuzius: der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln
Erstens durch Nachdenken - das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen - das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung - das ist der bitterste.

Konfuzius - Nachteil der Selbstsucht. Der Meister sprach: "Wer bei seinen Handlungen immer auf Vorteil aus ist, zieht sich viel Groll zu." Kommentar: In China aller Art ist die Psychologie des Groll die Folge auf Pfusch aller Art. Selbstsucht und Pfusch werden im Reich der Mitte nicht unterschieden.

Edles und gemeines Streben. Der Meister sprach: "Der Edle liebt den inneren Wert, der Gemeine liebt das Irdische; der Edle liebt das Gesetz, der Gemeine sucht die Gunst." Kommentar: Das gemeine Streben hat keine Leute. Der Edle strebt für Odin. Odin ist die die Gestalt begründende Form.


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Der Anfang - Oh, oh ... dreimal lang hinschlagen und ich wäre im Tibetischen Zentrum. Aber erst seit kurzem war der Entschluss gereift, an den wöchentlichen Meditationsabenden teilzunehmen. Bin zurück.

Das Thema heute abend war die Geduld. Zum einen die Geduld in Verbindung mit Leiden und zum anderen die Geduld in Verbindung mit unseren Mitmenschen. Und zwar riet uns der Geshe, die Veränderlichkeit des Leidens zu sehen, dass es halt kommt und geht. Und nicht die Geduld zu verlieren, sondern auch die freudvollen Momente im Leben zu sehen. Und speziell beim letzten der drei Wege des Lamrims, dem Mahayanaweg, könnte man leicht die Geduld verlieren. Gilt es doch, vorrangig Nutzen zu bringen für alle Menschen.

Wobei es leicht ist, in den Gebeten um das Wohl aller Menschen zu bitten. Aber die Kunst ist, mit den manchmal schwierigen Menschen im engsten Umkreis fertig zu werden. Der Geshe brachte ein Beispiel, wie er ein Kloster in Ost-Tibet als Abt übernahm. Dort gab es verschiedene Gruppierungen, die alle nicht sehr vorbildlich miteinander umgingen. Der Gesche nahm sie sich eines Tages vor und sprach Klartext mit ihnen. Wie sich ihr Verhalten denn vereinbaren würde, mit dem eingeschlagenen Weg, Nutzen zu bringen für alle Lebewesen. Ob denn die einzelnen Mitglieder des Klosters keine Lebewesen wären. Doch, man gab ihm recht - es waren auch Lebewesen!

Und zur Geduld bei den Meditationen erfuhren wir, dass der Gesche anfänglich auch Schmerzen hatte, wenn die Sitzungen länger dauerten. Inzwischen hätte sich sein Körper daran gewöhnt und er bekäme nicht mal Schmerzen in den Knien mehr. Dafür hätte er manchmal noch Probleme mit seinem Geist, der würde gerne eigene Wege gehen. Bevor man sich aber zu etwas zwingt und krampfhaft versucht, weiter zu meditieren, empfiehlt er, sich lieber eine Weile schlafen zu legen.

Es gab auch eine dieser Geschichten: ein Mönch, der in einer Höhle lebte, hatte wichtige Texte an die Wände dieser Höhle geschrieben. Die waren aber am nächsten Tag alle wie weggewischt. Er bat, derjenige möge sich zeigen und sagen, warum er das gemacht hatte. Daraufhin erschien ein ihm nicht wohlgesonnenes Wesen und sie hielten ein Wortgefecht, wobei der Mönch tapfer versuchte, die Geduld zu bewahren. Plötzlich kam Feuer aus dem Schlund des Wesens und verbrannte einen Teil des Mönchsgewands.
In diesem Moment zeigte sich ihm eine Art Schutzgeist. War sein Name Manjushri? Jedenfalls versprach er dem Mönch, ihn von nun an immer zu unterstützen.

Zum Abschluss konnten Fragen gestellt werden. Eine Teilnehmerin brachte als gutes Beispiel für Geduld das Laufenlernen der kleinen Kinder. Ja, meinte der Geshe lachend, die kleinen Kinder könnten ja auch nach dem ersten Hinfallen einfach liegenbleiben. So sollten wir nicht verzweifeln, wenn wir "hinfallen", sondern geduldig Schritt für Schritt weitermachen.


Eine Puja - Einmal war es merkwürdig leer im Tempel des Tibetischen Zentrums. Bevor der Gesche erschien, fragte uns eine Tibetische Nonne, ob wir wüssten, dass diesmal keine Meditation stattfindet. Nein, das wussten wir nicht. Stattdessen sollte eine Puja zelebriert werden. Alles klar, das hatten wir schon mal mitgemacht. Es wurden Texte in tibetischer Sprache rezitiert und um Hilfe gebeten für die Heilung aller Wesen. Zwischendurch wurden gesegnete Speisen verteilt, bestehend aus Keksen, Schokolade und anderen Knabbersachen und Yogi Tee gab`s auch. Dann ging jemand mit einer Schale durch die Reihen, um bei jedem eine Kleinigkeit wieder einzusammeln. Das wurde den Vögeln nach draußen gebracht, stellvertretend für alle nicht Anwesenden. Den ganzen Tag war ich so tapfer und hatte kaum etwas  gegessen - zur Belohnung gab`s dann gesegnete Speisen. Hossa!


Leder unter den eigenen Füßen - Tärä, tärä, tärä - tusch, tusch, tusch. Der Gesche war wieder da. Wie herrlich, er lacht immer so herzerfrischend.
Es ging um Wut und Hass und Geduld. Eine Besucherin fragte den Gesche,
ob er denn die Themen Wut und Hass für sich abgehakt hätte. Durch den Übersetzer erfuhren wir zunächst unter einigem Gelächter: "Ja, er hat das alles seit Jahren schon abgehakt. Er schwöre es !" - aber nur, um uns dann anzuhören, er wäre früher sogar extrem jähzornig gewesen. Und er habe das alles beileibe noch nicht vollkommen abgehakt.

Bei dem Thema, Mitgefühl für die anderen aufzubringen, wurde die Schwierigkeit betont, dass man für irgendwelche Fremden in geruhsamer Meditation immer so leicht Mitgefühl aufbringen kann. Nur für diesen bösen Nachbarn funktioniert das nicht. Also folgte der kleine Vorschlag, erstmal bei dem bösen Nachbarn zu beginnen. Dazu gab es noch einen symbolischen Vergleich. Und zwar die Sache mit dem Leder. Wenn man sich immer nur fürchtet vor Dornen und spitzen Steinen auf seinen Wegen, dann wird man
es natürlich niemals schaffen, Vorsorge zu treffen, indem man z.B. die ganze Erde mit einer Lederschicht überzieht. Nein, da wäre es schon ratsamer, das Leder nur unter den eigenen Füßen zu tragen.

Das Problem der Geduld stellte sich folgendermaßen dar: manchmal beginnen große Krisen mit einem einzigen Wort, das entweder nicht so gemeint war oder wenn doch, dass der andere es überbewertet hat. Wir sollten lieber gleich die Bremse ziehen, bevor aus einem winzigen unverstandenen Wort ein großes Drama wird und wir nur deswegen eine (eigentlich) gute Freundschaft verlieren. Soviel dazu ... eine gute Nacht und einen guten Morgen!


Dienstagabend im Tibetischen Zentrum - Der Gesche hatte wieder keine Zeit, er befand sich noch in Klausur. Diesmal wurde der Meditationsabend von einer Nonne geleitet. Das war sehr „belebend“, da sie alles mit besonders viel Humor erzählte. Auf ihrem Weg von der Uni zum Zentrum hatte sie sich überlegt, aus welch verschiedenen Beweggründen wir wohl alle gekommen wären. Es sei wahrhaftig ein besonderer, energetisch aufgeladener Ort, da schon viele Meister dort meditiert hätten. Sie hoffe nicht, dass wir nur kämen, weil es jetzt Mode sei, wie sie es sogar schon in der Werbung gesehen hätte. Sondern eher, um mal zur Ruhe zu kommen und mit anderen zusammensein. Ja, auch - aber wir finden die Erklärungen so interessant!

Diesmal intonierten wir vollständig „Die Sieben Zweige“ aus dem Gebet der Guten Lebensführung. Es gelang uns, den Klang im Ohr zu behalten. Zu Hause angelangt stürzten wir sofort ans Klavier, um die entsprechenden Noten zu finden. Sieg ! Wir haben sie gefunden. Die Klangfolge lautet: f- g- gis- g- gis- g- g- f- f. Sehr tief, also im Bass-Schlüssel, nä ? (Die Klavierstunden liegen schon etwas länger zurück.) Anschließend übten wir eine Viertelstunde lang eine Meditationsform, bei der wir versuchten, lediglich den Atem zu beobachten. Lediglich ist leicht gesagt … also nur beobachten und nicht schnaufen, hihi. Einatmen und Ausatmen bilden dabei jeweils einen Zyklus.

Das Wort Meditation hat im Tibetischen die Bedeutung von aneignen oder antrainieren. Die Nonne erzählte, dass diese Atemmeditation eigentlich zur täglichen Übungspraxis gehöre, um sich morgens auf die eigentliche Meditation vorzubereiten. Das Meditieren will im Grunde genommen Schritt für Schritt erlernt werden. Als der frühere Gesche des Tibetischen Zentrums im hohen Alter noch die Bedienung eines Computers erlernen wollte, meinte die Nonne zu ihm, das Schreiben im Zehnfingersystem müsse man aber jeden Tag regelmäßig üben. Darauf erwiderte der Gesche: „Genau wie das Meditieren!"

Als nächstes wollten wir zehn Minuten lang eine konzentrische (konzentrierte?) Meditation praktizieren. Indem wir uns auf einen handflächengroßen Buddha konzentrierten, etwa im Abstand von einer Armeslänge entfernt. Aber keine direkte Buddhafigur, sondern eher eine Lichtgestalt. Als Unterstützung stellten wir uns vor, wie aus seiner Stirn weißes Licht strömen würde, aus dem Halsbereich rotes Licht und aus dem Herzbereich blaues Licht.

Das Ziel der Buddhisten ist das Nirwana, vereinfacht gesagt. Es gibt zwei Arten, das eine ist ein Ende, wo sich alles auflöst, auch der Geist und das andere ist nur das Ende der Leidenschaften. Wobei die letzte Gruppierung nicht so ganz einsieht, wozu die erste sich denn abmüht, wenn sich zum Schluss alles verflüchtigt!

Befragt, wie man es anstellt Buddhist zu werden, meinte die Nonne, das könne man ohne große Vorbereitung sofort in die Tat umsetzen. Sie selber hatte in einer gewissen Krisenphase ein kleines Büchlein über den Buddhismus gelesen und war sofort Feuer und Flamme. In ihrem Umfeld hatte sie soviele Menschen mit irgendwelchen Leiden erlebt, dass die Auslegung des Karmagedankens ihr wie eine Rettung erschien. Wobei sie den Weg des tantrischen Buddhismus geht. Das ist der schnellere Weg, wenn ich es recht verstanden hab und der Weg, bei dem die Frauen ihr Ziel auch wirklich als Frau erreichen können. Die anderen Richtungen lassen nur Männer das Ziel erreichen oder fordern noch schnell eine Geschlechtsumwandlung der Frau? *hüstel*

Es gäbe noch viel mehr zu erzählen. Ist aber momentan nicht abrufbar
(das soll ja auch eine Qualität sein, wenn etwas sofort weg ist). Eigentlich hätten wir die ganze Nacht weiter zuhören können und die Nonne hätte die ganze Nacht noch weiter erzählen können ! Aber irgendwann machten wir dann doch Schluss.

Das Herz

Das menschliche Herz ist der wertvollste Diamant auf Erden, der so rein und so stark ist, dass er alle anderen Edelsteine mit Licht erfüllen kann. Liebe dein Herz, liebe deine Liebe, liebe alle Wesen auf Erden und dein Leben wird reinster Segen sein. (by Sai Baba)




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Sai Baba war kein Avatar. Sai Baba hat die Verleugnung angezogen. Früher war Mahatma in Sai Baba. Am 1.4.1997 war Mahatma`s spiritueller Aufstieg. Satya ist der höchste der relativen Götter innerhalb Samsara`s. Und dieser Satya ist Sai Baba. Viele Lichtwesen auf der Erde haben ihr Licht auf Sai Baba projiziert, wodurch sich der Satya wunderbar fühlte und tolle Weisheiten und Charismatisches Licht ausstrahlte. Sai Baba war nur noch eine Illusion der Menschheit. Er war die konzentrierte Verblendung der Menschheit.

Solara IST ein Avatar. Wenn Sai Baba sich aufgelöst hat, wird Solara als Avatar anerkannt werden. Sie ist ein älterer Bruder von Sanat Kumara aus der Sicht der Menschheit. Die Tore von 11:11 hat sie innerlich bereits durchschritten. Für sie war es mit der ersten Toröffnung 1992 in Gizeh schon beendet. Bis 1992 hat sie die Hilfe von den Menschen angenommen. Jetzt ist es nur noch eine inhaltliche Mitarbeit. Solara arbeitet mit Vywamus zusammen. Sie macht die inhaltliche Arbeit von Vywamus. Vywamus leitet das Projekt „Lichtnahrung“. (Verfasser bekannt)

 




Marc Aurel - die milde Gesinnung - dieselbe Frage sei dir zur Hand hinsichtlich der Schlauköpfe, der Treulosen und jedes Fehlenden. Denn sobald du dich daran erinnerst, dass das Dasein von solchen Leuten nun einmal nicht zu verhindern ist, wirst du auch gegen jeden einzelnen derselben milder gesinnt werden.

Kommentar: kein Sanskrittext von Babaji ist so anspruchsvoll wie die Selbstbetrachtungen von Marc Aurel. Kein Murtiirr-Sinn ist auch nur annähernd so schwierig zu lesen wie die Selbstbestrachtungen von Marc Aurel. Kein in der Welt erschienener Platondialog bindet so bitter und mit
so viel expressivem Karma wie die Selbstbetrachtungen von Marc Aurel.
(by Onkel Sim)







Dalai Lama
- Alle Getränke und Speisen, die wir zu uns nehmen, verwandeln sich ständig in Exkremente. So betrachtet, ist der Körper ebenso abstoßend wie eine Jauchegrube. Er entsteht aus Unreinem, besteht aus Unreinem und erzeugt Unreines. Derartige Überlegungen mindern die Attraktion des Körpers für uns. Selbst der schönste Körper macht einen schaudern, wenn ihm die Haut abgezogen ist. Sieht man ihn aufgeschnitten auf einem Operationstisch vor sich, so fühlt man sich unbehaglich. Das Haften am Körper ist die größte aller Verirrungen, die es abzulegen gilt.

Die starke Feder -  Dein Herz musst du dir so vorstellen, als sei es mit einer sehr, sehr starken Feder versehen, die es ständig öffnen will. Um es zuzuhalten, musst du viel Kraft aufwenden, damit du gegen diese starke Feder ankommst. Du musst deshalb dein Herz nicht selber öffnen, genauso wenig wie du das Wasser nass und das Feuer warm machen musst. Die Bestimmung des Herzens ist es, sich zu öffnen. Du musst nur aufhören, es krampfhaft zuzuhalten. (by Stepski-Doliwa)

Hausputz - Wenn du dem Kreislauf von Geburt und Tod ein Ende setzen willst, solltest du alles wegwerfen, was du je in deinem Geist hochgehalten hast. Dann sind deine sechs Sinne von sich aus rein und nackt. Eines Tages wird die Einsicht in dir aufblitzen, und du wirst dir keine Gedanken mehr darüber machen müssen, ob der Kreislauf von Geburt und Tod beendet werden kann.

Wenn du hingegen nicht einmal die grundlegendste Anstrengung auf dich nimmst und statt dessen ein umfangreiches Wissen und intellektuelles Verstehen anstrebst und mit den Feinheiten der Selbstverwirklichung liebäugelst, dann wirst du dem Wind des Wissens und intellektuellen Verstehens ausgesetzt sein, der dich unablässig, Tag und Nacht, umweht und dich einmal in Kälte und dann wieder in Hitze hüllt, bist deine Nase verstopft und dein Kopf benommen ist. Das ist ein Unheil, das du dir selbst eingebrockt hast - es ist nicht der Fehler irgendeines anderen. (Zen-Text von Ying`an)




Von Kalenderblättern abgetippt ...


* Wahre Freunde wollen nichts von euch; sie freuen sich einfach, in eurer Nähe zu sein. Ganz gleich, was ihr tut, sie werden immer eure Freunde bleiben. (Paramahansa Yogananda)

* Vertrauen in sich selbst zu haben heißt nicht, dass wir hochmütig sind. Es ist ausgesprochen wichtig, auf uns selbst und unsere Fähigkeiten zu bauen. (Dalai Lama)

* der Reisende in das Außen hängt von den äußeren Dingen ab; der Reisende ins Innere findet alles, was er tut, in sich selbst. Dies ist die höchste Form des Reisens; armselig aber ist jene, die von den äußeren Dingen abhängt.   (by Laotse)

* Gleichwie die Flamme wird vom Rauch verhüllt und wie vom Staub der Spiegel, also wird die Erkenntnis verhüllt von Wünschen. (Bhagavadgita)

* Unser Glück entsteht aus unserem täglichen Verhalten. (Dalai Lama)

* Bleibst du geduldig in einem Augenblick des Zornes, so kannst du dir hundert Tage Kummer ersparen. (chinesisches Sprichwort)

* Die verehrungswürdige Tara wurde als Frau zum Buddha. Sie war die konsequenteste aller Feministinnen. (by Dalai Lama)

* Wir sollten beim anderen nicht nach Liebe suchen, sondern mit Liebe auf ihn blicken. (Buddhistischer Kalender vom 7. Juli)

* Es ist nicht der Sinn von Mutterliebe, uns mit Nachsicht zu verwöhnen,sondern unsere Herzen zu erweichen, damit auch wir anderen Menschen gegenüber immer gütig sind. (Paramahansa Yogananda)




Die Göttin Tara genoß große Verehrung unter den Weisesten der Weisen. Eines Tages gewährte sie einem sehr weisen Mann eine Audienz. Sie führten ein erquickendes Gespräch über das Universum und er war aufs Äußerste entzückt über die Weisheit der Göttin. "Eines erkläre mir nur, oh Göttin, warum verwandelst du deinen Körper nicht in einen männlichen, um die höchste Vollkommenheit zu erlangen, wie es mit einem weiblichen Körper nicht möglich ist?"

Mit einer Handbewegung verwandelte die Göttin ihn in eine Frau und sich in
einen Mann. "Fühlst du dich nun weniger erleuchtet in einem weiblichen
Körper?", fragte sie ihn. Da erkannte er, wie sehr er noch dem Körperlichen
verhaftet gewesen war und wie beleidigend seine Frage gewesen war.

Beschämt senkte er sein Haupt und sprach, "Verzeih mir, oh Göttin, dass ich dich in meiner Selbstherrlichkeit beleidigt habe. Ich sehe ein, dass ich noch
Einiges zu lernen habe. Nicht die äußere Form ist für die Erleuchtung
entscheidend." Er verneigte sich vor ihr und mit einer Handbewegung
verwandelte die Göttin beide zurück und lächelte.

Von da an wurde es keiner Frau mehr verwehrt auch den Weg der Erleuchtung zu beschreiten und die Gleichwertigkeit für die Erleuchtung wurde ihnen zugestanden.





Hab ein kleines Reclam-Heftchen geschenkt bekommen:

Die Bhagavadgita - das Lied der Gottheit

Die Gita ist (nur) eine Episode aus dem Sanskrit-Epos Mahabharata.
Das war mir bisher noch gar nicht klar gewesen.

Und sie setzt dort ein, wo Arjuna am Boden liegt und flennt,
weil er auf beiden Seiten der Schlacht Verwandte und Freunde sieht.
Aber die Umstehenden spotten nicht.

Der Weise hat genauso viele dumme Gedanken wie der Dumme, aber er spricht sie nicht aus. Während Arjuna also da liegt und flennt, hat er eine innere Erfahrung mit Krischna. Der legt ihm quasi die Karten und das ist in der Bhagavadgita nachzulesen. Gut, nä?



Jahre später - in der Bhagavadgita gelesen ? Sehr gut !
Da kann er auch regelmäßig lesen. Jeden Tag einen Vers für die Arbeit.
Dann hat er eine Form gebildet, die den Chef beherrschen wird am nächsten Tag. Und plötzlich wird er seine Arbeit dort Lebensfreude nennen !



Östliche Weisheit I.


* Während er denkt: dieses habe ich verwirklicht und jenes habe ich verwirklicht, jenes will ich verwirklichen und dieses will ich verwirklichen;  stirbt er jäh. (Gita)

* der Buddha hat gesagt, bevor man anderen helfen kann, muss man erstmal aufgehört haben ihnen zu schaden.

* mit dem freien Willen wurde dir die Möglichkeit gegeben, dich für Gott oder für die Außenwelt, die Illusion zu entscheiden. (Sai Baba)

* "Betrachten wir die Erde vom Weltall aus, sind keine Grenzen zwischen den Staaten sichtbar."  (Dalai Lama)

* Buddha zeigte, dass die Arbeit am Geist viel Zeit und Einsatz erfordert.    (Dalai Lama)

* Wer die Wegweisung für die taugliche Lebensführung kennt, sie aber nicht anwendet, um die schädlichen Folgen der Leidenschaften zu verhindern, der gleicht einem Kranken, welcher einen Sack voller Arzneien trägt, ohne ihn zu öffnen - ein bedauerlicher Misserfolg. (tibetisch)

* Nicht das Böse ist das Problem in der Welt. Nicht die Gewalt ist das Problem in der Welt. Unwissenheit ist das Problem in der Welt. (Der Tibeter)

* Ob wir unser Ziel erreichen ist nicht so wichtig. Alles was zählt ist, mit welcher Motivation wir es anstreben. (by Dalai Lama) 

* Die menschliche Natur folgt dem Guten geradeso, wie das Wasser stets abwärts fließt. (Meng Tse)

* So etwas wie große oder kleine Güte gibt es nicht, denn noch der kleinste Akt der Güte trägt dazu bei, Frieden in der Welt zu schaffen. (by Dalai Lama)

* Ja, die Dinge blühen und blühen und jedes kehrt zurück zu seiner Wurzel. (Lao Tse)

* Der Edle stellt Anforderungen an sich selbst, der Gemeine stellt Anforderungen an die anderen Menschen. (Das Buch Tschung Yung)

* Erkennen des Nichterkennens ist das Höchste. (Lao Tse)





Östliche Weisheit II.

* Hände die helfen sind wertvoller als Lippen die beten. (by Satya Sai Baba)

* Wie auch immer unsere Position aussehen mag, wir können lernen, sie unter einem positiven Blickwinkel zu betrachten. (by Dalai Lama)

* Wir alle teilen uns diesen kleinen Planeten Erde und müssen lernen, in Frieden zu leben. (by Dalai Lama) 

* Wenn wir unseren Geist nicht kontrollieren, ist es unmöglich, dauerhaftes Glück zu finden. (by Dalai Lama)

* Es geht darum, alle Erscheinungen als Spiel zu begreifen. (by Dalai Lama) 

* Konzentriert euch immer mit ganzer Aufmerksamkeit auf das, was ihr tut, ganz gleich, wie unbedeutend und unscheinbar es sein mag. (by Yogananda)

* Das Gras wächst nicht schneller, indem man daran zieht. (China)

* Auch die längste Reise beginnt mit einem einzigen Schritt. (by Buddha)

* Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen. (by Konfuzius)

* Es gibt wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen. (Mahatma Gandhi)

* Der Mensch bringt täglich sein Haar in Ordnung, warum nicht auch sein Herz? (Weisheit aus Indien)

* Arbeite an der Reinigung deiner Gedanken: Wenn du keine schlechten Gedanken mehr hast, so wirst du auch keine schlechten Taten mehr begehen.

* Ohne Feinde erzielen wir keine Fortschritte. (by Dalai Lama)





Götterhimmel - Rama enthält den bedingten Götterhimmel als Detail in sich. Rama ist die göttliche Mitte zwischen Hinduismus und Buddhismus. Krischna ist die rechte Anthroposophia im Hinduismus. - Der relative Götterhimmel wird durch das deutsche Sprichwort beschrieben: "Wer´s glaubt, wird selig." Der bedingte Götterhimmel tritt als Idee in der Antike auf, dies ist der Olymp. Wenn der Olymp als Ichbestimmtheit verstanden wird haben Wir Asgard der Edda.

Der Olymp ist also der bedingte Götterhimmel im Sinne von Bewusstsein und Asgard ist der bedingte Götterhimmel im Sinne von Kraft. - Die antiken Römer kennen keinen bedingten Götterhimmel. Die Bedingtheit ist die Welt da draußen für die Römer. Die antiken Römer bilden das eigene Haus nach den Maßstäben des bedingten Götterhimmels. Dies tritt dann in Preußen als die gute Stube wieder auf. (by Onkel Sim)

Welten - die Unterscheidung Indische Welten und andere Welten ist wichtig. Indische Welten sind immer die Erscheinung zur Dingheit im Menschen und die Unklarheit der Dingheit bildet sich im Außen als Maya ab. Die Maya ist in diesem Fall eine Art Nebel. Wenn man Maya als Dunkelheit wahrnimmt ist dies Helheim. - Der Orientale nimmt diese Unterscheidung Helheim und Maya nicht zur Kenntnis, denn der Orientale ist subjektiv in der Dingheit geerdet und somit ist es nicht von Bedeutung für den Orientalen, ob er Maya oder Helheim gegenübersteht. Wenn die Dingheit radikal im Außen wahrgenommen wird ist diese Unterscheidung fundamental und dies findet eben im Abendland statt. (by Onkel Sim)





Fragen - wendest du dich erst einmal zum Pfad weltlichen Glücks, dann wirst du zu immer mehr und immer größerer Unzufriedenheit geführt, zu Wettbewerb, Stolz und Eifersucht. - Halt einmal inne und prüfe deine Erfahrung: Wirst du glücklicher, wenn du reicher wirst? Findest du mehr Frieden, wenn deine Wünsche befriedigt sind? (by Satya Sai Baba)

Aus einer Ansprache vom 15.1.2008 - "Ihr habt euch heute alle hier versammelt und tragt weiße Hemden und schwarze Blazer. Unser Anil Kumar (der Übersetzer) dachte: Wenn unsere Jungen schwarze Blazer tragen, warum dann nicht auch ich? Also zog auch er eine schwarze Jacke an und kam zu dieser Veranstaltung. Das ist Imitation. Tatsächlich ist die gesamte Welt voller Imitation. Dieses Nachahmen ist kein gutes Zeichen. Es schenkt euch nur kurzlebige Freude." 

www.sathyasai.de

Satya Sai Baba meint ... Mäßigkeit im Essen, Sprechen, Wünschen und Streben, Zufriedenheit mit dem Wenigen, das man durch ehrliche Arbeit verdienen kann, Eifer, dem anderen zu dienen und Freude zu bereiten - das ist gemäß der Gesundheitswissenschaft des jahrtausendealten Ayur Veda die beste Medizin.

Verwicklungen - Hüte dich vor Verwicklungen. Eine Form von Verwicklungen entsteht, wenn Menschen sich zu stark auf einer rein emotionalen Ebene begegnen. Sie fühlen sich dann unglaublich zueinander hingezogen.
Menschen haben diese Gefühle des Bekannten und Vertrauten, weil sie sich aus einem oder mehreren früheren Leben kennen. Halte dich deshalb an die Empfehlung: Die Herzen nah, die Körper fern ... (gelesen bei Sai Baba)







GOLD UND LAVA - Da ist eine Stelle, wo Wladimir die Kinder über ihre selbstgebaute Schule befragt, da heißt es: Habt ihr einen Bauleiter? Ja. Wichtiger als der Leiter ist aber die gemeinsame Idee oder Lava, wie wir sie nennen. Was ist Lava? Eine Idee? Ja, ein gemeinsames Gefühl, eine gemeinsame Gestalt, ein gemeinsamer Wunsch. Ihr scheint alle gerne und mit Freude zu arbeiten. Ist die Arbeit für keinen von euch nur Pflicht? Das ist unser Leben. Wir tun das, was wir können, für das, was wir wollen.
(aus dem Buch: Anastasia von Wladimir Megre)

Eine Reise nach Shamballah - Wir unternehmen mal eine gemeinsame Reise nach Shamballah. Es ist wie ein Berg zwischen 4000 und 7000 m Höhe, auf dem die Luft sehr dünn ist. Die Energien werden so in Anspruch genommen, dass ein längerer Aufenthalt nicht möglich ist. Shamballah hat verschiedene Tore. Torhüter werden uns aufhalten und fragen, was wir wollen. Wen sollen wir bitten? Am besten Aivanhov. Er ist ein aufgeschlossener und humorvoller Freund. Tatsächlich. Wir werden von ihm eingelassen. Wir erfahren von verschiedenen Übungen, wie man sich in den Seen spiegeln kann.

Es gibt ein erhöht liegendes Gebäude, zu dem viele strahlend-weiße Freitreppen führen, von denen jede einer anderen Tierart gewidmet ist;     z.B. den Papageien, Affen, Löwen, Schlangen, Bären, Hirschen, Krebsen    und anderem Wasserkriechzeug, Delphinen, Libellen, Fröschen und so weiter. Der irdische Brauch, Löwen, Hunde oder andere Tiere aus Stein am Treppenaufgang aufzustellen, ist einer Imagination aus Shamballah entsprungen. Die Treppe der Delphine ist eine der schönsten.   

(nacherzählt aus: Wie im Himmel so auf Erden, Band 2 by Alexa Kriele)






Erklärung zum Tara-Mantra:

OM TARE TUTTARE TURE SVAHA

Tara-Mantra und Erscheinungsformen der Tara

Tara, oder auf tibetisch Drölma, ist eine weit verbreitete, weit bekannte Gottheit, sowohl im Sutra- Fahrzeug als auch auf dem Weg der Tantras, und ist allgemein eine Verkörperung der Aktivitäten der Buddhas. Der Name Tara kommt von der Sanskritsilbe Tra. Die Silbe Tra bedeutet beschützen, retten. Somit ist der Name Tara als «Befreierin» zu übersetzen, und der Name allein ist schon sehr bedeutungsvoll.

So wie diese Silbe Tra, dieser Name Tara von seiner Bedeutung her als
Befreierin zu übersetzen ist, bedeutet diese Silbe auch im Mantra der Tara «das, was befreit; das, was die Wesen von allen Leiden befreit». Das Mantra schließt mit Svaha, das heißt, «erstelle die Grundlage». Und so ist das Mantra, das «Om Tare Tuttare Ture Svaha» wie folgt zu übersetzen: Befreierin, sehr Befreierin und äußerste Befreierin, (bitte) erstelle die Grundlage.

Es ist gewissermaßen eine Intensivierung dieser Anrufung als Befreierin. Diese dreifache Anrufung als Befreierin entspricht auch dem Lamrim, den «Stufen auf dem Weg zur Erleuchtung». So kann man sagen, daß dieses Mantra den gesamten Lamrim enthält. Diese Befreiung ist zu verstehen in bezug auf die Leiden dieses Lebens und nachfolgender Existenzen, das heißt, die Leiden und die Ursachen des Daseins in den elenden Bereichen.

Tara wird als die allerwirkungsvollste Befreiung von den Gefahren in diesem Leben und den nachfolgenden Existenzen gesehen, als Befreierin von acht Gefahren, denen man begegnen kann: Gefahren von Wasser, Feuer, wilden Tieren wie Elefanten, Schlangen und Löwen, auch Gefahren wie Diebe oder die Gefahr, in Gefangenschaft zu geraten, und auch Bedrohung durch bösartige Wesen in der Form von Geistern. Tara ist bekannt als außerordentlich schnell, um vor diesen Gefahren zu beschützen.

Und nicht nur als schnelle Befreierin von diesen acht Arten von Gefahren ist Tara besonders bekannt, sondern auch als Befreierin von anderen Unannehmlichkeiten wie großer Armut, Krankheit und so weiter. Das heißt, durch Anrufung der Tara, durch Meditationen mit Tara und durch Rezitieren ihrer Mantras werden die negativen Eindrücke, die für diese Erfahrungen verantwortlich sind, bereinigt. So findet man Freiheit von solchen Leiden.





In dieser Weise befreit einen Tara von den Gefahren dieses Lebens und
denen nachfolgender Existenzen. Das ist es, was in dem Mantra mit der
ersten Befreierin gemeint ist. Im zweiten Teil heißt es «sehr Befreierin» (Tuttare) [tutta re = ital. alles rück(beSINNung)]:

Das bezieht sich darauf, daß Tara einen auch von den allgemeinen Gefahren bedingten Daseins befreit, von den Ursachen, die für bedingtes Dasein verantwortlich sind, wie den acht inneren Gefahren, den acht spezifischen Verblendungen, die für die Existenz im bedingten Dasein verantwortlich sind.

Denn genauso wie es äußere acht Gefahren gibt, gibt es entsprechende
innere acht Gefahren. Diese sind das «Feuer des Ärgers», das «Wasser der Begierde», der «Löwe des Stolzes», die «Schlange der Eifersucht», der «Elefant der Unwissenheit», die «Fesseln des Geizes», der «Dieb der falschen Ansichten» und die «Gespenster negativer Zweifel».

Das sind nicht nur irgendwelche kleinen Verblendungen, sondern große,
schwerwiegende, die verantwortlich sind für das ganze bedingte Dasein. Indem man Zuflucht bei Tara sucht, Rezitationen des Mantras ausführt, Meditationen und Sadhanas der Tara anwendet, hat man die Möglichkeit, diese großen Verblendungen zu überwinden und somit Freiheit von diesen zu gewinnen.

Diese acht Verblendungen sind in der Art und Weise, wie sie ihren Schaden anrichten, den entsprechenden äußeren Symbolen sehr ähnlich. Wenn man zum Beispiel seinen Finger ins Feuer hält, verbrennt man sich sofort. Es ist gleich äußerst unangenehm, es ist keinerlei angenehme Erfahrung mit dabei. Entsprechend führt das Auftreten von Haß und Ärger ebenfalls sofort zu heftigem Schmerz.

Das Auftreten von Begierde ist ähnlich, wie wenn man von einem großen
Fluß weggeschwemmt wird. Fällt man in einen großen Fluß, wird man
unweigerlich von ihm mitgerissen, ob man will oder nicht. Wenn starke
Begierde auftritt, wird man ebenfalls unweigerlich weggerissen. In dieser Weise sind diese inneren Verblendungen und die entsprechenden äußeren Symbole in der Art des Anrichtens von Schaden sehr ähnlich.

Es ist nicht so schwer, von den acht äußeren Gefahren frei zu sein. Aber von den inneren acht Verblendungen frei zu sein ist wesentlich schwieriger. Deshalb wird Tara in bezug auf ihre Fähigkeit, einen von den inneren acht Eigenschaften zu befreien, als Zeit, im sogenannten Krita Yuga. Jetzt befinden wir uns im Zeitalter der Degeneration, dem Khalaha Yuga oder dem Kali Yuga.

Das Krita Yuga ist das beste aus den vier Zeitaltern. Bereits zu diesem Zeitpunkt hat Avalokiteshvara das Tantra der Tara unterrichtet. Es war ein Tantra mit zehn Millionen Versen. Im zweiten Zeitalter, im Treta Yuga, wurde dieses Tantra reduziert auf sechshunderttausend Verse. Im dritten Zeitalter, im Dvapara Yuga, wurde es auf zwölftausend Verse reduziert. Im Khalaha Yuga, in unserer Zeit, ist es das Tantra, wie Buddha Shakyamuni es
unterrichtet hat, das kurze Tara-Tantra, das nur noch tausend Verse hat. Buddha hat nach dem Erreichen der Erleuchtung dieses Tara-Tantra mit tausend Versen in der Form des Buddha Akshobhya unterrichtet. Das Tara-Tantra ist nach wie vor ein sehr bedeutendes und ein sehr großes Tantra. Es ist auch die Quelle der «einundzwanzig Ehrungen der Tara». Diese stammen direkt aus diesem Tara-Tantra. Das ist Tara auf der äußeren Ebene, als ein Bodhisattva, der den Geist der Erleuchtung entwickelt hat und dann entsprechenden Anwendungen gefolgt ist.





Innere Tara

Unter innerer Tara versteht man nichts anderes als die eigentlichen
Aktivitäten der Buddhas. Das ist auch der Grund, weshalb Tara immer
Avalokiteshvara begleitet, gewissermaßen als Gefährtin. Denn Tara ist die Verkörperung der Aktivitäten der Buddhas und Avalokiteshvara die Verkörperung des Erbarmens der Buddhas. Erbarmen ohne Aktivitäten oder Aktivitäten ohne Erbarmen funktionieren nicht. Deshalb sind Erbarmen und Aktivitäten immer miteinander verbunden, und deshalb sind Tara und Avalokiteshvara Erscheinungen, die sich immer begleiten.

Man spricht von siebenundzwanzig spezifischen Aktivitäten der Buddhas, die von der Natur der Tara sind. Tara ist die eigentliche Aktivität der Buddhas, die den Wesen den Weg zur Befreiung zeigt, sie auf diesen Weg bringt und sie vom bedingten Dasein befreit. Das ist eigentlich unter Tara zu verstehen.

Diese Aktivitäten sind von vierfacher Art: Es sind entweder «beruhigende» oder «erweiternde» oder «anziehende» oder «überwindende» Aktivitäten.
Entsprechend gibt es auch verschiedene Erscheinungen der Tara. Es gibt solche, die in einer friedlichen, beruhigenden Art auftreten, solche, die in einer fördernden, den Wohlstand, das Wohlergehen vermehrenden Art erscheinen, solche, die in einer anziehenden Art erscheinen, und solche, die sich in einer drohenden und überwindenden Art zeigen.

Das erklärt auch die verschiedenen Farben des Körpers der Tara. So gibt es eine weiße Tara, gelbe Tara, rote oder dunkelrote Tara, schwarze Tara und grüne Tara. Das sind alles Farben, die den spezifischen Aktivitäten der Buddhas entsprechen.

Die verschiedenen Manifestationen der Tara können demnach unterschiedliche Farben haben. Auch in den einundzwanzig Ehrungen haben entweder alle Taras grüne Körperfarbe, oder sie haben unterschiedliche Farben. Sie können weiß, gelb, rot oder schwarz usw. sein. Das werden wir noch genauer sehen, wenn wir die einundzwanzig Verse der Ehrung der Tara besprechen.





Geheime Tara

Die geheime Tara bezieht sich auf nichts anderes als auf das Wind-Element des erleuchteten Wesens. -  gibt fünf Elemente, Erde, Wasser, Feuer, Wind und Raum. Aus diesen fünf Elementen entspricht das Element des Windes der Tara. Jeder von uns hat einen groben Körper. Die Funktion unseres
Bewußtseins auf einer subtilen Ebene ist abhängig von diesen fünf subtilen Elementen. Wenn die Elemente beim Erreichen der vollen Erleuchtung frei von allen Fehlern sind, entspricht Tara dem Wind-Element im Zustand der vollen Erleuchtung.

Das Wind-Element hat die Eigenschaft der Bewegung und ist dadurch mit
den Aktivitäten der Buddhas verbunden. Was gewissermaßen alle Buddhas
bewegt, sie aktiv macht für das Wohl aller Wesen, wird als Tara bezeichnet.

Das ist auch der Grund, weshalb die Hauptfarbe der Tara Grün ist. Denn das Wind-Element wird mit der Farbe Grün in Verbindung gebracht, und das entspricht dann auch dieser Eigenschaft der Tara. In bezug auf die Aktivitäten wird zwischen beruhigenden, erweiternden, anziehenden und bezwingenden Aktivitäten unterschieden. Als fünftes wird auch von der Gesamtheit der Aktivitäten, von unparteiischer Aktivität gesprochen. Diese Art von Aktivität wird ebenfalls mit der Farbe Grün in Verbindung gebracht. Somit ist auch von daher die Hauptfarbe der Tara das Grün.

Als Verkörperung aller Aktivitäten der Buddhas gehört Tara zur Familie des Amoghasiddhi. Aber da Tara direkt mit dem Großen Erbarmen aller Buddhas in Verbindung steht, gehört sie auch zur Lotusfamilie und wird oft mit Amitabha über ihrem Haupt dargestellt und ist die Gefährtin Avalokiteshvaras.

So steht Tara auf der geheimen Ebene für das subtile Element des
Windes im Zustand der vollen Erleuchtung. Wir alle besitzen ebenfalls dieses Potential, denn wir alle haben das Element des Windes, der subtilen Energien in uns. Dieses Element wird eines Tages, beim Erreichen der vollen Erleuchtung, den Zustand der Tara erreichen.


Letztliche Tara

Auf der letztlichen Ebene ist Tara nichts anderes als Prajnaparamita, die Weisheit, die ständig punktförmig auf die letztliche Wirklichkeit versenkt ist. Es ist diese Weisheit, aus der alle Buddhas entstehen. In Bezug darauf wird Tara als die «Mutter aller Buddhas» bezeichnet.

Tara ist nicht zu sehen als die Mutter, die in physischer, körperlicher Weise den verschiedenen Buddhas Geburt gibt, sondern vielmehr als die Weisheit der Vereinigung von Glück und Leerheit, die Weisheit, die ständig punktförmig auf das Erkennen der letztlichen Wirklichkeit gerichtet ist. Diese Weissheit des [ChristAll]Klaren Lichtes ist der Ursprung aller Buddhas. Und dem entspricht Tara.

Das war eine kurze Beschreibung der Tara auf äußerer Ebene, innerer
Ebene, geheimer Ebene und letztlicher Ebene. Wenn wir jetzt Meditationen und Rezitationen der Tara ausführen und sie visualisieren, dann sollte uns bewußt sein, daß Tara alles das ist, alle diese Eigenschaften und Attribute besitzt.

Die richtige Auffassung gegenüber allen Gottheiten ist, sie als eine
Verkörperung der Drei Juwelen zu betrachten und sie als eine Erscheinung des Dharmakaya zu erkennen. Im besonderen die Gottheit Arya-Tara hat viele Aspekte: äußere, innere, geheime und letztliche Aspekte. Auch diese zu verstehen und darüber nachzudenken, ist sehr wichtig für eine Person, die
Meditationen in Verbindung mit dieser Gottheit ausführt.

Tara ist speziell die Weisheit, die «jenseits gegangen» ist, die Weisheit, die ständig auf die letztliche Wirklichkeit gerichtet ist und aus diesem Zustand nicht wieder heraustritt. Das ist die Natur der Tara, und das ist die Weisheit, aus der auch alle Buddhas entstehen. Das ist einer der ganz besonders wichtigen Aspekte der Buddhas. Alle Erscheinungen des erleuchteten Geistes, die in weiblicher Form auftreten, sind in Wirklichkeit nichts anderes als
verschiedene Arten und Klassifikationen der Tara und sind alle eine
Erscheinung dieser letztlichen Weissheit der Buddhas.

Auf der Grundlage wird unterschieden zwischen den zwei Wahrheiten,
zwischen konventioneller Wahrheit und letzendlicher Wahrheit. Auf dem
Weg wird unterschieden zwischen Methode und Weissheit. Im Zustand der
vollen Erleuchtung wird von der Verbindung von Methode und Weisheit oder von Illusionskörper und [ChristAll]Klarem Licht gesprochen. Alle Erscheinungen der Buddhas in männlicher oder weiblicher Form zeigen die Vereinigung von Methode und Weisheit. Das sind nicht zwei verschiedene Dinge, sondern sie sind von EINER Natur. Die vielen verschiedenen weiblichen Erscheinungen der Buddhas, die man in den Mandalas findet, wie Mamaki und Pandaravasini, Vajra-Yogini und Marizi, Pranashavari und Mayuri, haben ihre Quelle in der
Tara, sind nichts anderes als Erweiterungen, weitere Erscheinungen der Tara.
Tara selbst erscheint ebenfalls in vielen unterschiedlichen Formen, nicht nur in einer. Wie wir in den Ehrungen der einundzwanzig Taras sehen, treten dort viele verschiedene Erscheinungen auf.
(Aus: Tantra der 21 Taras, Gonsar Rinpoche, ISBN 3-905497-32-8)

Zusatz: vor langer Zeit per e-mail erhalten von ManuKant.

Danke*





BUDDHISTISCHER KALENDER
 

Der Ärger ist eine pathologische Erscheinung. Ausdruck einer Fehlentwicklung im Verhältnis des Menschen zur Welt. Es ist aber ebenso leicht wie nutzlos, dem Menschen den wohlgemeinten Rat zu geben, sich nicht zu ärgern und sich nur durch vernünftige Überlegungen leiten zu lassen. Wenn das Gefühl des Ärgers erst einmal aufgekommen ist, weiß es sehr leicht, solche Überlegungen niederzuhalten.

Die Aufgabe ist viel mehr vorbeugend: das aufsteigende Gefühl des Ärgers nicht aufkommen zu lassen, sich nicht dahinein zu steigern, sondern ihm sofort durch eine andere Richtung der Gedanken den Boden zu entziehen. Und weil der Ärger immer aus einer falschen Bezogenheit auf sich selbst entspringt, gelingt seine Überwindung am sichersten aus einer selbstvergessenen Hingabe an die sachlichen Aufgaben, mit denen man beschäftigt ist. (by O.F. Bollnow)

Die Eltern sollten zuallererst daran denken, den Geist bei ihren Kindern zu erwecken und Bequemlichkeit und Wohlbefinden an die zweite Stelle zu setzen. Den Geist bei den Kindern zu erwecken, heißt, für sie ein Beispiel eines wahrhaft spirituellen Lebens zu sein. Es reicht nicht aus, ein Kind in die Schule zu schicken, und sei es auch die beste. Wenn die Eltern ihren Kindern zu Hause ständig das Schauspiel ihres Streits, ihrer Lügen, ihrer Unehrlichkeiten vorführen, wie können sie sich dann einbilden, sie würden sie erziehen? Man hat festgestellt, dass ein Baby krank werden und nervöse Beschwerden bekommen kann, wenn die Eltern streiten. Sogar wenn das Kind gar nicht dabei ist, schafft dieser Streit rund um es herum eine Atmosphäre von Disharmonie, die es fühlt, weil es mit seinen Eltern noch sehr stark verbunden ist. Das Baby ist sich dessen nicht bewusst, aber sein feinstofflicher Körper nimmt die Erschütterungen auf. (by O. M. Aivanhov)


 




Paramahansa Yogananda

*
Konzentriert euch immer mit ganzer Aufmerksamkeit auf das, was ihr tut, ganz gleich, wie unbedeutend und unscheinbar es sein mag.

* Ein erleuchteter Mensch ist demütig. Er weiß, dass er eine Rebe am Göttlichen Weinstock ist und dass die Rebe aus sich selbst keine Frucht tragen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt.

*
Gott ist der Kosmische Zimmermann, der das Leben zu all den verschiedenen Formen gestaltet und drechselt.

* Lebt einfach und nehmt das Leben nicht so ernst. Glücklich wird man nur, wenn man sich die Zeit nimmt, nachzudenken und sich selbst zu erforschen.


Ashoka - der indische Kaiser Ashoka, nach etlichen grausamen Kriegen zur Lehre des Buddha bekehrt, sagte öffentlich aller Gewalt und Unterdrückung ab und errichtete 200 Jahre vor Christus den ersten Sozialstaat der Menschheitsgeschichte. Hier wurden nicht nur Menschen, sondern auch Tiere geschützt, hier genossen alle Religionen Glaubensfreiheit, hier war Krieg als Mittel der Macht geächtet. Hier fühlte sich der Staat nicht dafür zuständig, den Reichtum der Reichen zu mehren, sondern wirtschaftliches Wohlergehen und soziale Gerechtigkeit unter allen seinen Bewohnern herzustellen. (by Franz Johannes Litsch)

Liebe und Pflicht sind Nothütten. Man kann darin eine Nacht verweilen,aber nicht dauernd darin wohnen. - Die höchsten Menschen der alten Zeitbenützten die Liebe als Pfad und die Pflicht als Herberge,um zu wandern im Raum freier Muße.Sie nährten sich vom Feld der Wunschlosigkeit und standen im Garten der Bedürfnislosigkeit. (by Dschuang Dsi)

Das Leiden zwingt den Menschen, in sich selbst hinabzusteigen. Da alle anderen Auswege abgeschnitten sind, ist er gezwungen, die Kräfte der Seele und des Geistes einzuberufen. Und wenn ihm das gelingt, dann wird er,
anstatt zu stöhnen und Schreie der Auflehnung von sich zu geben, einen herrlichen Duft ausströmen. (by O.M. Aivanhov)





Zitat: Wie ein Schütze, der seine Pfeile zurechtstutzt und gerade biegt,
so ordnet der Weise seine vagabundierenden Gedanken. (aus dem "Dhammapada", Buddhas barmherzige Unterweisung an uns)

Vieles würde sich für uns im Leben leichter gestalten, vieles käme auf seinen richtigen Platz, wenn wir uns öfter die ganze Flüchtigkeit unseres Lebens eindringlich vorstellten, die volle Möglichkeit, dass der Tod jederzeit, schon heute, eintreten könne. Dann würden wir uns selbst vielen Kummer und viele Nichtigkeiten, die uns in Anspruch nehmen, ersparen, hätten mehr Raum für die wichtigsten Dinge und es würde uns drüben leichter und heller sein. (Alexander Eltschaninow)

Man hat sich amüsiert, man hat gegessen, man hat getrunken - symbolisch gesprochen - und jetzt muss man zahlen. Der berühmte Pakt Fausts mit Mephistopheles hat genau diese Bedeutung. Natürlich sind Belustigungen und Vergnügungen angenehm, man macht neue Erfahrungen, man lebt, selbstverständlich! Ja, aber das kostet sehr viel.

Die Menschen sind niemals um Einfälle verlegen, wenn es darum geht, sich zu amüsieren und Vergnügungen zu genießen, aber sie sind blind, wenn es sich darum handelt, die Konsequenzen vorauszusehen. Sie bleiben beim Vergnügen stehen, das ist alles, und das Vergnügen ist selten ein guter Ratgeber. Man kann niemals etwas bekommen, ohne dafür zu zahlen. Wie viele haben ihre Gesundheit ruiniert und ihr psychisches Gleichgewicht zerstört, nur wegen einiger Vergnügen. (O.M.Aivanhov)

Ein Kind kommt zu seiner Mutter und bittet sie, ihm eine Frucht, eine Süßigkeit oder sonst etwas Gutes zu geben, das die Mutter selbst gern gehabt hätte. Sie gibt es dem Kind und freut sich am Essen des Kindes. Wer sich über die Freude anderer freuen kann auch bei eigenem Verzicht, hat einen Schritt zum wahren Leben getan. Wenn es uns gefällt, einem anderen ein gutes Kleidungsstück zu schenken, das wir selbst gern getragen hätten, wenn wir daran Freude haben, dann sind wir beim ersten Schritt. Wenn wir uns an etwas Schönem so sehr freuen, dass wir es gern besitzen möchten, und dann diese Freude einem anderen schenken und uns an seiner Erfahrung freuen, wird unser Leben viel weiter, tiefer, größer. (Hazrat Inyat Khan)






ZEITLOSE WAHRHEITEN BY SAI BABA

Prachtstraße - Die ewige Frage. Ich soll meinen Eltern dankbar sein?
Wofür denn? Ich wollte ja gar nicht geboren werden! *grmpf*

Und sind sie auch noch so schlecht zu dir, wenn du ihnen auf Dauer zürnst, zeigt es, dass du an sie gebunden bist. Deine Eltern sind nur ausführende Organe. Das Leiden, das dir widerfährt, hast du durch die Taten in früheren Leben bedingt. Kein anderer ist verantwortlich außer du selbst. Löse deshalb deine Bindungen und Probleme, die dich an deine Eltern ketten und die dich nicht wachsen lassen.

Du solltest dahin kommen, dass du alles, was du durch und von deinen Eltern bekommen hast, dankbar annehmen und daraus lernen kannst. Es geht nämlich nur um dich, bzw. darum, dass du lernst! Lerne, lerne, lerne. Bitte Gott um Führung und eine noch so schwierige Kindheit kann der Weg zu einer PRACHTSTRASSE werden. Alles ist für dich bereitet.

Ein Boot - Unser Körper ist wie ein Boot, mit dem wir auf dem Fluss des Lebens schippern. So ein Boot bedarf der Pflege. Sonst trägt es uns ja nicht. Aber wir sind nicht dieses Boot, was wir von unserem menschlichen Körper manchmal denken. Dieses Boot bleibt auf dem Fluss, wir nehmen es nicht mit nach Hause, wenn wir z.B. zum Mittagessen nach Hause gehen. Wir wollen mit wenig Gepäck unsere Lebensreise meistern. Wir tragen das Boot nicht überall mit hin.




Kannst du die Ruhe aushalten? - Die alten Römer waren weiser als ihr. Sie wussten um die Bedeutung der Information. Hinter allem, was sie wahrnehmen, erkannten sie Götter, die sie deshalb verehrten. Ihr dagegen seht heute nur Materie, was euch sehr einengt. Besinne dich deshalb auf die etymologische Wurzel des Begriffes "Information". Er leitet sich vom Lateinischen Verb "informare" ab, was "innen formen" heißt. Jede Information formt dein Inneres. Achte deshalb darauf, wo, durch wen und wodurch du dich informierst.

Viele Menschen lieben die Sensation, starke Gefühle und das Negative. Halte dich fern von ihnen. Sie bringen Unruhe in dein Leben. Betrachte aus diesem Grund auch all eure Medien mit größter Skepsis. Sie sind fast alle nicht darauf ausgerichtet, die positive innere Formung zu vermitteln. Kümmere dich um dein Inneres (auch hier erscheint das "informare" wieder!), dass du dich an Gott hältst. Und Er sagt dir, dass die Welt wohl geschaffen ist. Dass alle "Sensationen" nur die oberste Oberfläche betreffen und dass du und die Welt im Grunde aus tiefster Ruhe und Glück bestehen. - Kannst du diese Ruhe aushalten? Siehst du, das ist die entscheidende Frage. Das ist das ganze Problem.

Leicht wie eine Feder - du glaubst, Aggressionen seien dein bester Schutz? Welch ein Irrtum! Nicht Aggression, sondern Liebe ist der beste Schutz. Es gibt keinen besseren. Lebe leicht. Sei eine Feder und deine Sprache der Wind, auf dem sie schwebt. Meide alles Harte und Schwere. Denke stets daran: eine Feder, die schwebt, ist frei. Auf eine Feder, die am Boden liegt, wird leicht getreten. Und plötzlich ist sie keine Feder mehr, sondern nur noch Straßenstaub. Wie schade. Und nur, weil ein wenig Wind, ein wenig Leichtigkeit, ein wenig Poesie, ein wenig Herz fehlten.

Lehrer und Schüler - mache es so, wie es Vivekananda mit seinem Lehrer Ramakrishna Paramahamsa tat. Er wollte wissen, ob es wahr sein, dass Ramakrishna auf Geld allergisch reagiere und legte ihm deshalb eine Münze unter die Matratze. Ramakrishna konnte nicht schlafen und war ganz aufgebracht. Als sich herausstellte, dass Vivekananda ihn hatte prüfen wollen, war Ramakrishna nicht ärgerlich, sondern erfreut. Ein guter Schüler muss zu Beginn seinen Lehrer prüfen. - Hat er sich aber entschieden, muss er den Anweisungen seines Lehrers folgen. Wie sollte der Lehrer den Schüler sonst vor dessen Tücken des Egos bewahren? Hingebungsvoller Gehorsam ist Bescheidenheit und der beste Schutz für den Schüler auf seinem spirituellen Weg.

Sparflamme - du lebst auf Sparflamme? Du bist keine kleine Maus und du bist kein großer Elefant, der sich als kleine Maus sieht, du bist einfach Mensch. Höre auf, dich einzuschränken. Staune nicht über die vielen Wunder, die Heilige und Gottesmenschen vollbracht haben und tue sie damit als unerklärlich ab. Du selbst bist das größte Wunder, denn du kannst diese Wunder ebenfalls vollbringen. Das einzige Wunder besteht heute vielleicht darin, dass du es nicht tust. Wieso eigentlich nicht?

Gesundheit - innerer Frieden ist die Kraft, die alle Krankheiten von dir fernhält oder sie schnell überwindet. 80 % aller Krankheiten entstehen durch den Verstand.





Chancen - Karma wirkt so, als würden wir einen Geschäftsbrief schreiben und ihn einem Chef zur Korrektur vorlegen. Wenn er ein guter Chef ist, wird er uns auf unsere Fehler aufmerksam machen, die wir korrigieren können. Insbesondere der 1.Strahl will erstmal eine Sache falsch machen. Aber dann sitzt es. Oder etwa nicht? Die Lektionen warten auf uns. Bis wir sie gelernt haben.

Das Haus ist weg - die Vergangenheit ist nicht mehr und die Zukunft ist noch nicht. Daher kannst Du getrost in der Gegenwart leben. Der Mensch hängt an der Vergangenheit und möchte sie ständig in die Gegenwart hineinnehmen. Du kannst aber nichts leben, was nicht mehr ist. So wie Du nicht in einem Haus überwintern kannst, das nicht mehr ist. Das könnte gefährlich werden, wenn Du auf dem blanken Boden sitzt und meinst, in Deinem früheren Haus zu sein. - Ebenso verhält es sich mit der Zukunft. Es nützt nichts, wenn Du träumst, Du hättest das Haus bereits, das noch nicht gebaut ist.

Differenzierung - Spiritualität ist heute sehr verbreitet. Es gibt viele Thesen, die einfach mit hineingemischt werden. Eine gewisse Differenzierung ist angesagt, z.B. bei der Behauptung, es gäbe nichts Böses. Auf der Ebene Gottes, in der Einheit, gibt es auch nichts Böses. Aber in der Dualität gibt es sehr wohl das Böse. Dabei ist zu beachten, aus welcher Motivation etwas Böses getan wird. So kann jemand ein Tier töten, um es von Schmerzen zu befreien. Ein anderer tut das, um es zu essen.

Im Himmel gibt es deshalb nur Gutes, weil es Wächter gibt, die das Böse fernhalten. Deshalb bleibt es an die Dualität gebunden. Des weiteren ist die Behauptung falsch, ihr hättet euch euer Leben und dessen Bedingungen selber ausgesucht. Denn nicht ihr sucht euer Leben aus, sondern Gott schenkt es euch eurem Karma gemäß.





A U S D A U E R - Schwierigkeiten sind Möglichkeiten 

Beklage dich deshalb nicht. Beweise vielmehr Ausdauer. Freue dich über jede Gelegenheit, bei der du deine Standfestigkeit beweisen kannst, denn stehst du die Situation durch, so wird es dir mit Sicherheit vergolten werden. Die Ausdauer ist nämlich die Kraft, die aus zwei Menschen ein Paar werden lässt.

Solange sich zwei Menschen verstehen, ist alles einfach. Da muss keiner durchhalten, keiner seine charakterlichen Stärken beweisen. In der Krise dagegen erweist sich, was du wert bist. Halte dich deshalb immer an die goldenen Regeln: Ausdauer ist eine hohe Tugend.

Nütze jede Gelegenheit, dich in Ausdauer zu schulen. Denke stets an das Gesetz des Karmas und führe dir vor Augen, dass du erstens früher oder später ohnehin das lernen musst, was du noch nicht kannst und deshalb so früh wie möglich damit anfangen solltest.

Zweitens bedenke, dass dir immer das widerfährt, was du anderen antust. Überlegst du einen Augenblick, wird dir sofort deutlich, dass der erste und der zweite Punkt im Grunde eins sind, denn du kommst irgendwann in die Situation des anderen. Anders ausgedrückt, heißt das, dass du vom Täter zum Opfer wirst, damit du das lernen kannst, was du lernen sollst.

(aus: Sai Baba spricht über Beziehungen, S. 279)





Lhatara - Polvereinigung als Kosmos heißt Lhatara.
All als Einheit heißt Lhatara.
Waffe ohne Integration heißt Lhatara.
Waffe ohne Klang heißt Lhatara.
Sinnlichkeit ohne Schwert heißt Lhatara.
Bedeutung ohne Welt heißt Lhatara.
Welt als Lhatara heißt Liebesmacht.
Odin als Schnarchen heißt Lhatara.

Lha - Frieden als Intellekt heißt Tara.
Kabbala als Vernunft heißt Lha.
Lha als Vernunft heißt Sinnlichkeit.
Mysterium ohne Sinnlichkeit heißt Lha.
Sinnlichkeit als Mysterium heißt Tara.
Norne als Intellekt heißt Tara.
Tara als Intellekt heißt Gelassenheit.
Gelassenheit ohne Ruine heißt Anthroposophie.
Ruine ohne Gelassenheit heißt Philosoph.
Ruine als Gelassenheit heißt Politiker.

Tara - Buddha als Karma heißt Tara.
Karma als Intuition heißt Tara.
Krischna als Illumination heißt Tara.
Notwendigkeit als Frieden heißt Tara.
Frieden ohne Notwendigkeit heißt Tara.
Tara als Notwendigkeit heißt Mystik.
Mystik ohne Notwendigkeit heißt Tara.

Krischna als Extroversion heißt Königreich Gottes.
Königreich Gottes als Introversion heißt Ganescha.
Ganescha ohne Konformismus heißt Parvati.
Harmonie als Zeremonielle Magie heißt Parvati.
Körper ohne Zeremonielle Magie heißt Pavarti.
(by Arunachala)

Führungskraft - Weltgeist - Lhatara

"Schöpfer als Krischna heißt Lhatara."
"Schöpfer als Erscheinung heißt Weltgeist."
"Schöpfer als Fokus heißt Führungskraft."
"Kollektives Daath/Mysterienwissen als Stern heißt Lha."
"Intelligenz als Kollektiv heißt Tara." (by Melchizedek)




Krischna und Radha


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Asiatische Frauen können Spitze tragen.
Deutsche Frauen können sprachlich Spitze.

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